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DOPPELMORD

Fahndung nach Jäger im Mühlviertel: Männer durch Kopfschüsse hingerichtet

Fahndung nach Jäger im Mühlviertel: Männer durch Kopfschüsse hingerichtet
FOTO: wikimedia/Linie29/LPD OÖ
2 Min. Lesezeit |

Die Suche nach dem mutmaßlichen Doppelmörder Roland Drexler in Kirchberg ob der Donau bleibt erfolglos. Die Obduktion der Opfer ergab, dass der Bürgermeister und ein pensionierter Polizist an tödlichen Kopfschüssen starben.

Die Suche nach dem verdächtigten Doppelmörder Roland Drexler in Kirchberg ob der Donau hat bislang zu keinem Ergebnis geführt. Trotz intensiver Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden, die auch in der Nacht zu Mittwoch fortgesetzt wurden, fehlt von Drexler jede Spur. Er steht im Verdacht, sowohl den Bürgermeister der Gemeinde als auch einen pensionierten Polizisten erschossen zu haben.

Obduktion veröffentlicht

Die Obduktion der beiden Opfer konnte schockierende Details zutage fördern. Staatsanwältin Ulrike Breiteneder teilte mit, dass beide Männer an den Folgen von Kopfschüssen gestorben sind. Der Bürgermeister erlag einem tödlichen Kopfschuss, nachdem er zunächst von drei Projektilen aus einer Faustfeuerwaffe getroffen und danach von einer Schrotflinte in den Kopf geschossen wurde.

Das zweite Opfer wurde in seinem Wohnzimmer überrascht und mit einer Faustfeuerwaffe aus geringer Entfernung getötet, wobei es ebenfalls eine tödliche Kopfverletzung erlitt.

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Anhaltende Gefährdung

Roland Drexler wird als äußerst gefährlich eingeschätzt. Der Verdacht besteht, dass er im Besitz von drei verschwundenen Waffen ist: zwei Langwaffen und einer Faustfeuerwaffe. Laut Rudolf Keplinger, dem stellvertretenden Landespolizeidirektor, gibt es keine neuen Informationen über Drexlers Aufenthaltsort oder seinen Zustand. Die Behörden betonen die anhaltende Gefährdungssituation und setzen ihre großangelegte Suche fort, um sowohl die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten als auch weitere Klarheit über den Fall zu erlangen.

Bei Sichtung des Mannes bitte unbedingt den Polizeinotruf 133 wählen und nicht selber Kontakt mit ihm aufnehmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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