Ein sechsjähriger Bub wird in Bielefeld von einem Auto erfasst, als er bei Grün die Straße überquert. Die Fahrerin hatte kaum Sicht.
Deutschland: Ein sechsjähriger Bub erlebte am Dienstagmorgen in Bielefeld-Vilsendorf einen Schreckmoment, als er beim Überqueren einer grünen Fußgängerampel mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst wurde. Der Vorfall ereignete sich, während der Bub mit seinen Eltern unterwegs war und das sonnige Wetter genoss.
Die Fahrerin des Wagens, eine 23-jährige Frau, steuerte einen Opel Corsa und hatte die Scheiben ihres Fahrzeugs nicht ordnungsgemäß freigekratzt, wodurch ihre Sicht stark eingeschränkt war. Lediglich zwei kleine „Gucklöcher“ auf der Frontscheibe waren freigekratzt, und die tiefstehende Sonne verschlechterte die Sichtverhältnisse zusätzlich.
Sechjähriger verletzt
Der Unfall ereignete sich, als die Fahrerin beim Rechtsabbiegen den Jungen übersah. Trotz des Zusammenstoßes erlitt das Kind nur leichte Verletzungen, während die Eltern unverletzt blieben.
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Die Polizei Bielefeld bestätigte in einer Mitteilung, dass die eingeschränkte Sicht der Fahrerin eine wesentliche Rolle bei dem Unfall spielte. „Es ist davon auszugehen, dass die Sicht der Fahrerin erheblich eingeschränkt war“, heißt es weiter in der Stellungnahme der Beamten.