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Polizei

Festnahme nach telefonischer Bombendrohung

(FOTO: iStockphoto/Hopfphotography)
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Nachdem ein Mann in einer Außenstelle der Wiener MA40 anrief, drohte er den Mitarbeitern mit einer Bombe. Beamte konnten ihn ausforschen.

Gegen 14 Uhr hatte ein syrischer Staatsbürger telefonischen Kontakt mit einem Mitarbeiter der MA40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht). Im Zuge des Gespräches soll der 20-Jährige eine Bombendrohung ausgesprochen haben. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert.

Das Magistrat in der Lemböckgasse 61 (1230 Wien) wurde evakuiert und von den Beamten abgesichert. Beamten der Polizeidiensthundeeinheit untersuchten mit einem Sprengstoffspürhund das komplette Haus. Die Suche verlief negativ – man hatte keine Bombe oder Sprengstoff gefunden.

Ausgeforscht durch Anruf

Der tatverdächtige 20-Jährige konnte schnell anhand der Rufnummer identifiziert werden. Man schicke Beamte zu seiner Wohnadresse. Dort war der Mann nicht auffindbar. Er konnte allerdings kurz darauf in Wien-Favoriten aufgegriffen werden.

Der syrische Staatsbürger ist in Österreich bereits vorbestraft und hatte schon einmal den Mitarbeiter einer städtischen Einrichtung bedroht. Der Mann wurde in eine Justizanstalt gebracht.

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