Mit 161 statt erlaubten 70 km/h raste ein Autofahrer über die A1 in Wien-Penzing. Die massive Tempoüberschreitung hat nun ernste Konsequenzen.
Bei einer Verkehrskontrolle der Landesverkehrsabteilung in Wien-Penzing am Dienstagabend geriet ein Fahrzeug ins Visier der Beamten, das mit extremer Geschwindigkeit auf der A1 unterwegs war. Die Messung ergab einen Wert von 161 km/h in einem Bereich, in dem lediglich 70 km/h erlaubt sind. Nach Abzug der vorgeschriebenen Messtoleranz wurde eine Überschreitung von 82 km/h festgestellt.
📍 Ort des Geschehens
Drastische Konsequenzen
Der Fahrer wurde zur Anzeige gebracht und muss nun im Rahmen eines behördlichen Verfahrens mit dem Verlust seiner Lenkberechtigung rechnen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 80 km/h droht dem Lenker laut aktueller Rechtslage in Österreich der sofortige Entzug der Lenkberechtigung sowie eine mögliche vorläufige Beschlagnahme des Fahrzeugs. Die Behörden leiten in solchen Fällen ein behördliches Verfahren ein, das zu einem längerfristigen Führerscheinentzug führen kann.
⇢ Westbahnhof: Polizei stoppt Raser mit 118 km/h – Sechs Führerscheine weg
Die Wiener Polizei führt regelmäßig Schwerpunktkontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung durch, da massive Tempoüberschreitungen zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle zählen. Im Rahmen dieser Aktionen werden Fahrzeuge mit extremen Überschreitungen nicht nur angezeigt, sondern es kann auch eine sofortige Sicherstellung des Fahrzeugs erfolgen.