Ein Charterflugzeug stürzt auf einem US-Militärstützpunkt in Alaska ab – alle acht Insassen sterben. Die Hintergründe bleiben vorerst unklar.
Beim Absturz eines zivilen Charterflugzeugs auf einem abgelegenen US-Militärstützpunkt in Alaska sind alle acht Insassen ums Leben gekommen. Wie das Alaska-Kommando der US-Armee am Donnerstag mitteilte, ereignete sich der Unfall am Flughafen der Radarstation in Cape Newenham im äußersten Südwesten Alaskas. Überlebende gab es den Angaben der Einsatzkräfte zufolge keine.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA und das Alaska-Kommando bestätigen übereinstimmend, dass beim Absturz eine Cessna 441 der Charterfluggesellschaft Security Aviation eingesetzt war, die am Donnerstag von Anchorage gestartet war und gegen etwa 12:15 Uhr Ortszeit westlich des Cape-Newenham-Langstreckenradarflugplatzes verunglückte.
Verheerender Verlust
Der Kommandant Robert Davis bezeichnete den Vorfall als „verheerenden Verlust“. Bei den Todesopfern habe es sich um „engagierte Fachleute“ gehandelt, „die in einer anspruchsvollen Umgebung eine wichtige Mission ausführten“, erklärte Davis.
Welche Aufgaben die acht Personen an der Radaranlage konkret wahrnahmen, ließ das Alaska-Kommando offen. Nach Angaben des Alaska-Kommandos und der FAA dient die Einrichtung Cape Newenham Long Range Radar Site als Teil eines Netzes abgelegener Radarstationen, die Flugbewegungen im alaskischen Luftraum und entlang der US-Grenzen überwachen. Landungen sind dort nach US-Medienberichten nur für Militärflüge und ausdrücklich genehmigte Chartermaschinen zulässig.