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Tragisch

Flugzeugabsturz auf dem Balkan – erste Details schockieren!

Flugzeugabsturz auf dem Balkan – erste Details schockieren!
FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

Vom Glück verlassen: Ein Pilot überlebt morgens einen Flugunfall, nur um Stunden später bei einem zweiten Absturz im rumänischen Donaudelta sein Leben zu verlieren.

Tragisches Ende

Mihailo Pojoga und sein Kollege Kristi Ivanov kamen am Sonntagabend bei einem Flugzeugabsturz im rumänischen Donaudelta (Feuchtgebiet im Mündungsbereich der Donau ins Schwarze Meer) ums Leben. Gegen 19.20 Uhr stürzte ihre Kleinmaschine aus bislang ungeklärten Umständen im Gebiet Gura Portiteti ab. „Ein Rettungshubschrauber war rasch vor Ort, doch für die beiden Männer kam jede Hilfe zu spät“, erklärte Daniel Nastase, Sprecher des örtlichen Rettungsdienstes.

Das Schicksal nahm eine besonders tragische Wendung, da Pojoga nur wenige Stunden zuvor einen anderen Flugunfall wie durch ein Wunder überlebt hatte. Bei diesem ersten Zwischenfall war er gemeinsam mit seinem 18-jährigen Sohn unterwegs gewesen. Ihr Flugzeug überschlug sich bei der Landung auf einem Damm, doch beide blieben unverletzt und konnten selbständig aussteigen. Da niemand verletzt wurde, alarmierte man keine Rettungskräfte – der Vorfall wurde erst später bekannt.

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Doppeltes Unglück

„Nach meinen bisherigen Informationen gab es in diesem Gebiet tatsächlich einen weiteren Vorfall mit einem kleinen Flugzeug, das sich bei der Landung überschlug, aber keine Opfer forderte“, bestätigte Eugen Ion, Bürgermeister der Gemeinde Zurilovka in Rumänien. Der Lokalpolitiker fügte hinzu, dass das später abgestürzte Flugzeug eigentlich gekommen war, um Pojoga von der ersten Unfallstelle abzuholen.

Wie sich herausstellte, wurden nach dem ersten Unfall zwei Flugzeuge entsandt, um Vater und Sohn zu bergen. Die erste Maschine aus Braila nahm den 18-jährigen Sohn auf und landete sicher. Das zweite Flugzeug mit Pilot Kristi Ivanov, in das Mihailo Pojoga einstieg, stürzte jedoch kurz nach dem Start ab.

Laufende Ermittlungen

Das verunglückte Kleinflugzeug gehörte laut Medienberichten der Firma Moa Vio, die Flugzeugteile aus Italien importiert und am Flughafen im Bezirk Tulcea zusammenbaut. Die rumänischen Behörden haben Ermittlungen zur Absturzursache eingeleitet.

„Nach inoffiziellen Informationen – ich kenne keine offiziellen Details – rief der Pilot nach dem ersten Unfall Bekannte und Kollegen an, weshalb dann ein zweites Flugzeug geschickt wurde, um sie abzuholen“, ergänzte Bürgermeister Ion die tragischen Umstände des Unglücks.

Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat inzwischen umfassende Untersuchungen eingeleitet, die sowohl die technischen Zustände der beteiligten Kleinflugzeuge als auch mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Unfällen klären sollen. Besonders im Fokus stehen dabei die Wartungshistorie und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften bei den von Moa Vio zusammengebauten Flugzeugen. Bislang wurden allerdings keine offiziellen Hinweise auf systematische technische Mängel veröffentlicht, die beide Unfälle erklären könnten.

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KO KOSMO-Redaktion
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