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Polizei

Frau täuscht Raub wegen Geldnot vor

iStock/KatarzynaBialasiewicz
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Schon im Juni setzte eine 33-Jährige Serbin einen Notruf bei der Polizei ab. Sie soll in Wien-Floridsdorf beraubt worden sein, nachdem sie mehrere tausend Euro von der Bank behoben hatte. Ein unbekannter Mann habe ihr die Handtasche entrissen.

Eine sofortige Fahndung nach dem Unbekannten verlief negativ. Beamte des Landeskriminalamts Wien haben sich im Zuge der Ermittlungen mehrere Überwachungsvideos angesehen. Damit konnte festgestellt werden, dass die 33-Jährige zum Tatzeitpunkt überhaupt keine Handtasche bei sich trug.

Eine erneute Vernehmung der Serbin brachte zum Vorschein, dass sie den Raub aus Geldnot vorgetäuscht hat. Sie wird wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung sowie falscher Beweisaussage angezeigt. Das könnte teuer für die Serbin werden. Denn so eine Vortäuschung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten oder mit einer Geldstrafe mit bis zu 360 Tagessätzen geahndet werden.

Quelle: LPD Wien

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