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Gewalturteil

Freundin brutal verprügelt – 6,5 Jahre Haft nach Drogen-Streit

Freundin brutal verprügelt – 6,5 Jahre Haft nach Drogen-Streit
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Neun Vorstrafen, sechs davon wegen Gewalt – und dann eine Nacht, die für seine Freundin alles verändert.

Ein 28-jähriger Mann ist in Wien wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. In der Nacht auf den 6. Jänner 2026 hatte er seine Freundin auf einer Bahnhofstoilette in Wien-Floridsdorf so brutal zusammengeschlagen, dass sie das Bewusstsein verlor. Ausgangspunkt war ein Streit um Suchtmittel.

Schwere Verletzungen

Die Frau trug bei dem Angriff schwerwiegende Verletzungen davon: Hirnblutungen, ein gebrochenes Jochbein sowie eine Fraktur der Augenhöhlenwand. Der Verurteilte weist bereits neun Vorstrafen auf, sechs davon im Bereich der Gewaltkriminalität. Nach seiner letzten Entlassung aus der Haft im April 2022 war er beim AMS als arbeitssuchend registriert.

Am Tag der Tat hatten beide gemeinsam Kokain konsumiert. Nachdem sie sich neues Suchtgift beschafft hatten, eskalierte die Situation: Der Mann war überzeugt, seine Freundin habe ihm eine Portion vorenthalten. Vor Gericht gestand er die Körperverletzung ein, bestritt jedoch den ebenfalls angeklagten Raub – und wurde in diesem Punkt freigesprochen.

Drogengeprägtes Verhältnis

Die Beziehung zwischen den beiden hatte erst wenige Monate zuvor begonnen.

Laut Gericht war sie von Anfang an maßgeblich durch den gemeinsamen Drogenkonsum geprägt.