Die Speerwerferin Maria Andrejczyk hat bewiesen, dass sie nicht nur beim Sport ein großes Herz hat. Ihre Silbermedaille im Speerwurf aus Tokio hat die 25-jährige Polin nämlich für die Behandlung eines herzkranken Babys versteigert.
Im Internet hat die Athletin erfahren, dass der acht Monate alte Milosz für eine Herz-OP in den USA etwa 330.000 Euro benötigt. Dies teilte sie auch auf ihrem Instagram Profil.

„Ich habe nicht lange darüber nachgedacht, es ist die erste Spendenaktion, an der ich teilnahm, und ich wusste, es ist die richtige“, schrieb sie. Auch sie war schon einmal an Knochenkrebs erkrankt und konnte ihn erfolgreich besiegen.
Eine polnische Supermarktkette ersteigerte die Medaille und entschied, dass Andrejczyk die Medaille behalten sollte. „Wir sind berührt von der schönen und ungewöhnlich edlen Geste unserer Olympia-Athletin“, schrieb die Gruppe auf Facebook. Das benötigte Geld konnte dank der Aktion vollständig gesammelt werden.
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