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Tragödie

Grausiger Fund in Wels: Vater-Tochter-Drama erst Wochen später entdeckt

Grausiger Fund in Wels: Vater-Tochter-Drama erst Wochen später entdeckt
(istockfoto: Polizei)
2 Min. Lesezeit |

Erst Wochen nach der Tat wurden die Leichen entdeckt: Ein 51-jähriger Ungar tötete seine Tochter und nahm sich anschließend das Leben. Die Hintergründe bleiben rätselhaft.

Ein Familiendrama in Wels erschüttert die Nation. Im Stadtteil Wels-Wimpassing ereignete sich eine schreckliche Tat, die erst Wochen später entdeckt wurde. Laut Kronen Zeitung tötete ein 51-jähriger Ungar seine 19-jährige Tochter in deren Wohnung und nahm sich anschließend selbst das Leben. Beide Personen waren als vermisst gemeldet worden, bevor Einsatzkräfte sie drei Tage nach der Vermisstenanzeige leblos auffanden. Die Wohnungen der beiden lagen nur etwa zehn Gehminuten voneinander entfernt.

Die Entdeckung nahm ihren tragischen Lauf, als Beamte zunächst in der Wohnung der jungen Frau deren unbekleidete Leiche fanden. Der Körper befand sich bereits in fortgeschrittenem Verwesungszustand, wobei äußerlich keine Verletzungen feststellbar waren. Die Ermittlungen führten die Polizei kurz darauf zur Wohnung des Vaters, wo sie auf eine weitere Leiche stießen. Auch hier war der Körper stark verwest, jedoch war die Todesursache in diesem Fall eindeutig – der Mann hatte Suizid begangen, wie die Krone berichtet.

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Ermittlungsergebnisse

Nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat der Vater seine Tochter vermutlich mehrere Wochen vor dem Auffinden getötet. Die Ermittler gehen von Ersticken als wahrscheinliche Todesursache aus. Unmittelbar nach der Tat soll der Mann Selbstmord verübt haben. Die Beamten konnten keinen Abschiedsbrief sicherstellen, weshalb das genaue Motiv im Dunkeln bleibt. Die Ermittler vermuten jedoch aufgrund der Umstände, dass möglicherweise eine Erkrankung oder Beeinträchtigung der Tochter eine Rolle gespielt haben könnte.

Der Fall wurde am 26. Jänner aufgedeckt und gilt für die Ermittler mittlerweile als abgeschlossen. Weder Spuren am Tatort noch die Obduktionsergebnisse lieferten Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen.

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Die Beweggründe für die Tat bleiben ungeklärt – zurück bleibt ein erschütterndes Verbrechen, das landesweit für Bestürzung sorgt.

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KO KOSMO-Redaktion
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