Ein Klassenzimmer, Pfefferspray und 23 Betroffene – ein Schüler löste in Innsbruck einen Großeinsatz aus.
An einer berufsbildenden höheren Schule im Westen von Innsbruck kam es am Freitagvormittag zu einem Zwischenfall, der einen umfangreichen Einsatz von Rettungskräften nach sich zog: In einem Klassenzimmer wurde Pfefferspray versprüht, woraufhin 23 Personen Beschwerden entwickelten. Fünf von ihnen mussten aufgrund stärkerer Symptome in die Innsbrucker Klinik gebracht werden. Die Betroffenen litten unter heftigem Augenbrennen, Hustenreiz und Atembeschwerden.
Jugendlicher Leichtsinn
Die Polizei nahm die Ermittlungen sofort auf. Nach ersten Erkenntnissen dürfte hinter dem Vorfall kein böser Vorsatz stecken – ein Schüler wollte das Spray offenbar lediglich ausprobieren. Die Behörden gehen daher von jugendlichem Leichtsinn als Ursache aus.
Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei rückten rasch an und brachten die Lage unter Kontrolle.