Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Unwetterwarnung Adria

Hagel-Alarm an der Adria: Urlauber müssen jetzt aufpassen!

Hagel-Alarm an der Adria: Urlauber müssen jetzt aufpassen!
(FOTO: Screenshot / Facebook)
2 Min. Lesezeit |

Tennisballgroßer Hagel, Superzellen, höchste Warnstufen – über beliebten Urlaubsregionen Italiens und Kroatiens braut sich Gefährliches zusammen.

Am Dienstag droht Urlaubern in Italien und Kroatien eine gefährliche Unwettersituation. In der beliebten Ferienregion Istrien schlugen die ersten heftigen Gewitter bereits am Morgen ein. Über der malerischen Küstenstadt Rovinj gingen laut dem Portal extremwetter.tv tennisballgroße Hagelkörner nieder.

Die Superzelle erreichte die Küste gegen 8 Uhr und richtete an Fahrzeugen und Gärten erhebliche Schäden an – vor allem der nördliche Stadtteil war stark betroffen. Videoaufnahmen vom Campingplatz Amarin dokumentieren, wie gewaltige Hagelkörner auf das Gelände prasselten.

Neue Superzelle

Bereits gegen 10 Uhr hatte sich im Raum Bergamo eine weitere Superzelle entwickelt. Aufnahmen aus Treviolo zeigen, wie während eines heftigen Sturms dichte Hagelschauer niedergingen – die Körner blieben dort glücklicherweise klein. Meteorologen warnen jedoch, dass von solchen Superzellen auch außergewöhnlich großer Hagel ausgehen kann.

Verbreitet werden Korndurchmesser zwischen sechs und zehn Zentimetern erwartet, in Einzelfällen könnte der Hagel sogar eine Größe von 15 Zentimetern erreichen.

Höchste Warnstufen

Im weiteren Tagesverlauf ist über der Adria erneut mit schweren Unwettern zu rechnen. Für große Teile Italiens wurden die höchsten Warnstufen ausgerufen. Als besonders gefährdet gelten die Emilia-Romagna, die Marken sowie die Adriaküste bis in den nördlichen Teil Apuliens.

Das größte Risiko besteht im Grenzbereich zwischen der Romagna und den Marken, wo sich die Gewitter am Nachmittag weiter intensivieren und anschließend in Richtung Südosten verlagern sollen.

Auch benachbarte Ebenen und Küstenstreifen könnten von den Unwettern erfasst werden.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen