Ein 53-jähriger Mann aus Shillington, Pennsylvania wurde Opfer eines äußerst ungewöhnlichen Unfalls, als sein eigener Hund ihn mit einer Schrotflinte anschoss. Die örtliche Polizei rückte kurz nach 23 Uhr zu seinem Wohnhaus aus, nachdem dort Schüsse gemeldet worden waren.
Polizeikorporal Michael Schoone erläuterte den Vorfall: “Während sie noch am Einsatzort waren, wurden sie darüber informiert, dass ein Hund auf das Bett gesprungen war, wodurch sich ein Schuss aus der Schrotflinte löste, der schließlich den Mann traf”
Die Beamten fanden den Mann mit einer Schusswunde im Rücken vor. Das Opfer gab an, er habe seine Schrotflinte gereinigt und anschließend auf dem Bett abgelegt. “Er ist sich nicht sicher, in welcher Phase der Reinigung er sich zu diesem Zeitpunkt befand, daher ist unklar, ob sich die Pfote des Hundes möglicherweise im Abzug verfangen hat und die Sicherung deaktiviert war, oder ob es sich um eine Art Herstellungsfehler handelte. Das ist derzeit noch unbekannt”, so Schoone.
Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er operativ behandelt werden musste. Die Polizei bestätigte, dass in der Schrotflinte eine leere Patronenhülse gefunden wurde. Korporal Schoone nutzte den Vorfall, um die Bevölkerung zu mehr Vorsicht im Umgang mit Schusswaffen zu mahnen. Die Ermittlungen zu dem Unglücksfall dauern an.
Ähnliche Vorfälle
Bereits im März dieses Jahres sorgte ein ähnlicher Vorfall in Tennessee für Schlagzeilen. Wie Fox 8 berichtete, lag ein Mann gemeinsam mit seiner Partnerin im Bett, auf dem sich auch eine Waffe befand. Als ihr Pitbull Oreo aufs Bett sprang, löste sich ein Schuss, der den Amerikaner streifte. Offenbar verfing sich die Pfote des Hundes im Abzugsbügel und betätigte den Abzug.
Der Mann erlitt eine Streifwunde am linken Oberschenkel. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Fälle dokumentiert, bei denen Hunde ihre Halter unbeabsichtigt mit Schusswaffen verletzten.
Der aktuelle Zwischenfall in Pennsylvania unterstreicht einmal mehr die Risiken, die mit nachlässigem Umgang mit Feuerwaffen verbunden sind, besonders in Haushalten mit Haustieren.
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