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Hvar: Touristen-Abzocke oder sinnvolle Maßnahme?

FOTO: Andres rus/Wikimedia Commons

Nachdem die Luxus-Party-Insel, die weltweit als Kroatiens “Ibiza” bekannt ist, neuerdings von randalierenden und unkultivierten Touristen heimgesucht wird, kontert der Hotspot nun mit einer Maßnahme, die medial reichlich Aufmerksamkeit erregte.

Als Rikardo Novak vor wenigen Wochen zum neuen Bürgermeister der Stadt gewählt wurde, kündigte er bereits Maßnahmen an, die Hvar zu seinem ursprünglichen Niveau zurück führen sollen – frei von grölenden und randalierenden Touristen.

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Enttäuschte und verärgerte Anrainer beschweren sich schon seit Jahren über den zunehmenden Alkohol- und Drogenkonsum auf dem einstigen Geheimtipp der kroatischen Küste. So sollen sich zahlreiche Touristen wahllos in der Stadt übergeben, in Mülltonnen urinieren und Sex an öffentlichen Plätzen haben.

Novaks erster Schritt in Sachen Krisenbewältigung ist nun das Ansetzen einiger Geldstrafen für unsittliches Verhalten in Hvar. So soll man mit sage und schreibe 500 bis 600 Euro-Strafen rechnen müssen, wenn man halbnackt durch die Stadt läuft. Konsumiert man Alkohol an öffentlichen Orten muss man sogar 700 Euro hinblättern.

Mittlerweile wurden sogar Schilder in der ganzen Stadt aufgestellt, die verdeutlichen sollen, wie ernst es Bürgermeister Novak und Hvars Stadtbewohnern ist.

FOTO: zVg.
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