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Trendwende

Immobilien-Schock: Nach Preissturz kommt die Teuerungswelle

Immobilien-Schock: Nach Preissturz kommt die Teuerungswelle
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Nach einer Trendwende steigen die Immobilienpreise in Österreich wieder an. Im dritten Quartal verzeichnete der Markt landesweit einen Preisanstieg von 1,3 Prozent, wie aus einer aktuellen Analyse von Raiffeisen Research hervorgeht, die auf Daten der Österreichischen Nationalbank basiert.

„Die Zeit sinkender Immobilienpreise in Österreich ist vorbei“, erklärt Raiffeisen-Research-Ökonom Matthias Reith. Der Markt hatte zuvor eine Korrekturphase durchlaufen, in der Wohneigentum zwischen Mitte 2022 und Ende 2024 durchschnittlich um fünf Prozent günstiger geworden war.

Diese Abwärtsphase scheint nun beendet. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert der Experte einen Preisanstieg von 0,9 Prozent. Der Aufwärtstrend dürfte sich auch im Folgejahr fortsetzen. Als Gründe für die erwarteten Preissteigerungen nennt Reith die gestiegenen Einkommen, den Rückgang bei Neubauprojekten und das Bevölkerungswachstum.

Teure Neubauten

Ein bemerkenswerter Trend zeigt sich bei Neubauten, deren Preise trotz schwacher Nachfrage weiter gestiegen sind. Selbst während der allgemeinen Preisrückgänge verteuerten sich Neubauprojekte kontinuierlich. „Nicht, weil die Nachfrage so groß war – die Transaktionen sind im Neubausegment deutlich stärker eingebrochen als im Gebrauchtsegment –, sondern weil die Baukosten weiter angestiegen sind“, erläutert Reith.

Dieser Kostendruck habe in den vergangenen drei Jahren ungeachtet der verhaltenen Nachfrage zu steigenden Neubaupreisen geführt. Die Zahlen belegen diese Entwicklung: Seit Mitte 2022 sind Neubauwohnungen in Wien um 1,7 Prozent teurer geworden, während der Preisanstieg in den übrigen Bundesländern sogar 8 Prozent betrug.

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Gebrauchtmarkt erholt

Die rückläufige Preisphase beschränkte sich ausschließlich auf den Gebrauchtimmobilienmarkt. Laut der Analyse verbilligten sich Bestandswohnungen in den letzten drei Jahren in Wien um 8,9 Prozent, in den übrigen Bundesländern um 5,3 Prozent. Für die kommenden Jahre rechnet Raiffeisen Research mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends bei den Immobilienpreisen – konkret mit einem Plus von 0,9 Prozent im Jahr 2025.

Für 2026 wird eine Steigerung um 2,5 Prozent erwartet.

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KO KOSMO-Redaktion
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