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Jubel-Skandal

Italiener jubeln über BiH-Sieg – Ex-Star platzt der Kragen: „Leute, die Abmachung war, dass wir das nicht zeigen

Italiener jubeln über BiH-Sieg – Ex-Star platzt der Kragen: „Leute, die Abmachung war, dass wir das nicht zeigen
Foto: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Ein Jubelvideo zur falschen Zeit, am falschen Ort – und nun steht Italiens Nationalteam vor einem handfesten Imageproblem.

Bilder, die man besser nicht veröffentlicht hätte. Videomaterial, das in diesen Tagen die Runde macht, zeigt italienische Nationalspieler beim ausgelassenen Jubel – und zwar in dem Moment, als Bosnien-Herzegowina das Elfmeterschießen gegen Wales für sich entschied. Das Elfmeterschießen zwischen Bosnien-Herzegowina und Wales war Teil der WM-2026-Playoffs (Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026), das Bosnien-Herzegowina mit 5:3 gewann. Die Aufnahmen sorgen für gehörigen Wirbel: Offenbar gehen die Azzurri davon aus, dass ein mögliches Duell mit der Mannschaft von Sergej Barbarez leichter zu bewältigen wäre als eines gegen die Waliser.

Adanis Wutausbruch

Besonders in Rage gebracht hat das Ganze Daniele „Lele“ Adani. Der frühere Innenverteidiger absolvierte fünf Länderspiele für die Squadra Azzurra und war in der Serie A unter anderem für Inter Mailand, Fiorentina und Brescia aktiv, ehe er seine Karriere 2008 beim FC Empoli beendete. Heute ist er als TV-Experte für die italienische Nationalmannschaft tätig – und in dieser Rolle ließ er seinem Unmut freien Lauf.

Was ihn dabei am meisten aufbringt: nicht der Jubel an sich, sondern die Tatsache, dass die Szenen überhaupt an die Öffentlichkeit gelangten. Denn es habe, so Adani, eine klare Absprache gegeben, das Elfmeterschießen gar nicht erst zu verfolgen.

„Leute, die Abmachung war, dass wir das nicht zeigen – und dann filmt ihr das und veröffentlicht es, wie sie feiern? Na toll… Jetzt müssen wir am Dienstag erst recht jubeln“, polterte Adani in einer Live-Sendung. Das Playoff-Finale zwischen Italien und Bosnien-Herzegowina um ein WM-Ticket findet am Dienstag, 31. März 2026, in Zenica statt.

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KO KOSMO-Redaktion
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