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Kampf gegen Schlepper: Polizei setzt Herzschlagdetektoren ein

Symbolfoto. (FOTO: iStock/Spitzt-Foto)
Symbolfoto. (FOTO: iStock/Spitzt-Foto)

Inmitten einer Flut von Schlepperaufgriffen hat die Polizei in Oberösterreich eine Lösung gefunden, um den illegalen Transport von Menschen effektiv aufzuspüren. Sechs neuartige Herzschlagdetektoren wurden kürzlich angeschafft, die das Aufspüren von Menschen in den Laderäumen von Lastwagen erleichtern sollen.

Die Technologie hinter diesen Detektoren ist beeindruckend. Die Geräte sind so konzipiert, dass sie am Fahrgestell eines Lastwagens befestigt werden können. Innerhalb von weniger als 30 Sekunden kann festgestellt werden, ob sich im Laderaum Lebenszeichen angezeigt werden. Das bedeutet, dass die Polizei nun in der Lage ist, Verdachtsfälle ohne viel Aufwand zu überprüfen. Man muss die Lastwagen jetzt nicht mehr öffnen, durchsuchen oder entladen.

Landesrat Wolfgang Hattmansdorfer, der sich vor Ort ein Bild von der neuen Technologie machte, betonte die Bedeutung dieser Investition: „Es ist wichtig, die Polizei mit modernster Technik auszustatten, um den Schleppern die Geschäftsgrundlage zu entziehen.“

Weniger Asylanträge

Interessanterweise zeigt sich trotz der steigenden Zahl von Schlepperaufgriffen ein gegenläufiger Trend bei den Asylanträgen. Bis Ende Juli stellten insgesamt 28.491 Asylbewerber in Österreich Anträge, was im Vergleich zum Vorjahr einen klaren Rückgang darstellt, da im gleichen Zeitraum fast 44.000 Anträge eingegangen waren.

Rückgang der Asylanträge um 29 Prozent in Österreich

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die Herkunft der Schlepper und der Geschleppten. Auch in diesem Jahr stammen die meisten von ihnen aus Syrien.

Sandra Plesser
Als zweites Kind jugoslawischer Gastarbeiter wurde Sandra in Wien geboren und studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Während ihrer Tätigkeit als Redakteurin bei Advanced Photoshop, mokant und Der Standard baute sie mittels Weiterbildungen ihr Wissen im Bereich Social Media-, Content- und Veranstaltungsmanagement aus. Nach drei Jahren in der Eventorganisation widmet sie sich bei KOSMO wieder ihrer Passion: dem Journalismus.