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Staatsanwaltschaft

Lena Schilling beschuldigt hochrangigen Politiker der häuslichen Gewalt

(FOTO: Flickr/Die Grünen)
(FOTO: Flickr/Die Grünen)

Die Vorwürfe gegen Lena Schilling, die der „Standard“ letzte Woche aufgedeckt hat, reichen von der Verbreitung falscher Anschuldigungen bis hin zu, was einige als Gerüchtekampagne gegen politische Konkurrenten interpretieren könnten. Ein besonders brisanter Vorwurf betrifft die Behauptung, eine Freundin von ihr sei von ihrem Mann misshandelt worden, was zu einem gerichtlichen Verbot führte, diese Behauptung weiter zu verbreiten.

Turbulenzen rund um Schilling

Die politische Bühne ist erschüttert, nicht nur durch die Vorwürfe an sich, sondern auch durch die Art und Weise, wie sie das Potential haben, die Karrieren von Betroffenen zu schädigen. Ein neuer Bericht des „Standard“ offenbart, dass Schilling möglicherweise häusliche Gewalt gegen einen hochrangigen Politiker behauptet haben soll. Eine Anschuldigung, die zur Verleumdung eskalieren könnte, sollte sich herausstellen, dass sie die Gerüchte bewusst verbreitet hat, um zu schaden.

Politische und juristische Folgen

Die Grünen haben die Anschuldigungen als Gerüchte abgetan, doch der Schaden könnte bereits entstanden sein. Hinter Schilling stehen zwar prominente Figuren wie Vizekanzler Werner Kogler und Klubchefin Sigi Maurer, die ihre Fortsetzung der Kandidatur unterstützen, doch die rechtlichen Herausforderungen beginnen sich zu häufen. Betroffene, gegen die Schilling falsche Anschuldigungen erhoben haben soll, überlegen rechtliche Schritte, und die Staatsanwaltschaft könnte auf Basis von Offizialdelikten wie Verleumdung ermitteln.

Für Schilling gilt weiterhin die Unschuldsvermutung, doch die politische und gesellschaftliche Tragweite ihrer Situation ist nicht zu unterschätzen.