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Spartricks

Mehr Geld behalten: Diese ungewöhnlichen Tricks helfen beim Sparen

Mehr Geld behalten: Diese ungewöhnlichen Tricks helfen beim Sparen
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine eingefrorene Kreditkarte als Sparstrategie – klingt absurd, soll aber eine zusätzliche Hürde gegen Impulskäufe schaffen. Und sie ist längst nicht der einzige ungewöhnliche Spartipp.

Wer Spontankäufe konsequent vermeiden möchte, kann dabei auf ungewöhnliche, aber wirksame Methoden zurückgreifen – etwa das buchstäbliche Einfrieren der Kreditkarte in einem Behälter mit Wasser.

Das Problem betrifft viele: Laut einer im Februar 2023 vom Gallup-Institut im Auftrag der Arbeiterkammer durchgeführten repräsentativen Befragung von 1.000 Personen gelten 21 Prozent der Menschen in Österreich als kaufsuchtgefährdet. Laut AK können Onlineshopping und das Bezahlen mit Karte dieses Verhalten zusätzlich begünstigen. Der otago Trendreport 2023 zum Online-Kaufverhalten zeigt zudem, dass 44 Prozent der Befragten in Österreich angeben, zumindest gelegentlich zusätzlich etwas zu kaufen, das ursprünglich nicht geplant war.

Kuriose Tricks

Zu den kurioseren Methoden zählt genau dieser Trick: Die Kreditkarte wird in Wasser eingefroren, sodass vor einem ungeplanten Einkauf zunächst das Eis auftauen muss – eine zusätzliche Denkpause, die spontane Ausgaben erschweren soll. Vorher sollte allerdings geprüft werden, ob Wasser und Minusgrade der jeweiligen Karte schaden können. Zudem hilft der Trick naturgemäß wenig, wenn die Kartendaten bereits im Browser oder Smartphone gespeichert sind. Wer größere Anschaffungen plant, kann ergänzend eine 30-Tage-Wunschliste führen: Eingetragene Wünsche bleiben einen Monat lang auf der Liste – danach lässt sich noch einmal überprüfen, ob das Produkt tatsächlich benötigt wird oder lediglich ein spontaner Wunsch war.

Ein weiterer Spartipp für den Supermarkt lautet, Kinder nach Möglichkeit nicht zum Einkauf mitzunehmen. Wie das Portal Chip.de hinweist, landen andernfalls rasch Süßigkeiten auf dem Kassenband. Wer außerdem eine eigene Wasserflasche und Snacks dabei hat, muss unterwegs nicht auf teure Spontankäufe zurückgreifen.

Online-Shopping bremsen

Auch im Online-Shopping lässt sich gegensteuern: Wer gespeicherte Zahlungsdaten aus dem Browser entfernt, bremst sich selbst aus – denn die manuelle Eingabe der Kartendaten schafft eine zusätzliche Hemmschwelle. Hilfreich ist zudem, den Preis eines Produkts in Arbeitsstunden umzurechnen. Diese Perspektive verändert die Wahrnehmung des tatsächlichen Werts einer Anschaffung erheblich.

Wer seine Ausgaben noch genauer im Blick behalten möchte, kann festhalten, welche Lebensmittel ungenutzt im Müll landen – und was sie ursprünglich gekostet haben.

Die sichtbar gemachten Verluste können dabei helfen, beim nächsten Einkauf bewusster zu planen und unnötige Lebensmittelkäufe zu vermeiden.

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KO KOSMO-Redaktion
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