Start NEWS CHRONIK Messerattacke am Bahnhof: Streit drehte sich um ein Mädchen
LIEZEN

Messerattacke am Bahnhof: Streit drehte sich um ein Mädchen

(FOTO: Google Maps-Screenshot/Kristijan Kuš)

Eine Messerattacke am Bahnhof Liezen am Dienstag (KOSMO berichtete) brachte einen 15-jährigen Kroatien ins Spital. Nun gibt es neue Details zur Bluttat.

Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, soll ein Steirer (15) insgesamt fünfzehnmal auf sein gleichaltriges Opfer eingestochen haben. Der Anwalt des Tatverdächtigen gab an, dass der Grund für die Auseinandersetzung zwischen den beiden Jugendlichen die Beleidigung eines Mädchens in den sozialen Netzwerken gewesen sein soll.

„Wollte sich nicht entschuldigen“
Das Oper soll am Dienstag den Verdächtigen mehrere Male am Handy angerufen haben, um ihn dazu aufzufordern, sich bei dem Mädchen zu entschuldigen. Schlussendlich ließ sich der 15-jährige Steirer zu einem Treffen am Bahnhof überreden. Als das Mädchen jedoch dann eine Entschuldigung wegen der Beleidigung forderte, wollte der Verdächtige dies nicht tun.

15 Mal zugestochen
Daraufhin eskalierte die Situation zwischen den beiden 15-Jährigen und der Kroate soll den Verdächtigen in den Schwitzkasten genommen haben. Der Steirer soll dann das Klappmesser, dass er laut Angaben seines Anwalts aus Angst immer mit sich trug, gezückt und zugestochen haben.

Der erste Stich traf den Kopf seines Kontrahenten. Angeblich soll das Opfer nicht losgelassen haben, weshalb der Steirer noch vierzehn weitere Male zustach. Der Verdächtige leistete bei der Festnahme keinen Widerstand.

Der 15-jährige Kroate ist laut Spital außer Lebensgefahr und stabil. Er musste sofort nach der Einlieferung notoperiert werden.

Quellen & Links: