Der umstrittene Influencer Andrew Tate hat erneut Ärger mit den Behörden. Die rumänische Polizei erwischte den 38-Jährigen bei einer haarsträubenden Tempoüberschreitung im Dorf Bujoreni, rund 180 Kilometer von Bukarest entfernt.
Mit atemberaubenden 196 km/h durchfuhr Tate eine Zone, in der lediglich 50 km/h erlaubt sind – eine Überschreitung von 146 km/h. Die Beamten betonten, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor zu den Hauptursachen für tödliche Verkehrsunfälle in Rumänien zählt.
Die Konsequenzen für den britisch-amerikanischen Staatsbürger fielen vergleichsweise moderat aus: eine Geldstrafe von 365 Euro sowie ein viermonatiger Führerscheinentzug. Tate, der in sozialen Medien regelmäßig mit seiner beeindruckenden Sammlung von Luxusfahrzeugen wie Bugattis und Lamborghinis protzt, hat bereits Millionen Follower mit der Zurschaustellung seines extravaganten Lebensstils und politischen Botschaften gewonnen.
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Wiederholter Verkehrssünder
Es ist nicht das erste Mal, dass der ehemalige Kickboxer wegen Raserei auffällt. Im April 2021 wurde er laut lokalen Medienberichten in der Nähe von Bukarest gestoppt, als er mit einem Porsche 138 km/h fuhr. Ein Jahr zuvor kassierte er bereits in Deutschland eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit. Im Rahmen laufender Ermittlungen beschlagnahmten rumänische Behörden 2023 mehrere seiner Luxusautos.
Schwere Vorwürfe
Tates rechtliche Probleme gehen jedoch weit über Verkehrsdelikte hinaus. Der selbsternannte Frauenfeind und sein Bruder Tristan müssen sich derzeit in Rumänien wegen schwerwiegender Vorwürfe verantworten – darunter Vergewaltigung und Menschenhandel. Auch in Großbritannien und den USA laufen Verfahren gegen die beiden. Die Brüder weisen sämtliche Anschuldigungen zurück.
Wie die BBC berichtet, dürfen sie sich während der laufenden Verfahren unter gerichtlich festgelegten Auflagen innerhalb Rumäniens, wo sie ihren Wohnsitz haben, frei bewegen.