Start Aktuelles
Insolvenzanmeldung

Möbelkette Kika/Leiner vor Insolvenz: Vorsicht beim Einkauf!

KIKA
(FOTO: Google-Maps)

Die Möbelkette Kika/Leiner steht kurz vor der Insolvenzanmeldung, nachdem das Unternehmen von der Signa-Retail-Gruppe des Tiroler Immobilienunternehmers René Benko verkauft wurde.

Obwohl die genauen Details des bevorstehenden Insolvenzantrags noch nicht bekannt sind, locken bereits Abverkaufsangebote zahlreiche Kunden an. Dennoch sollten die Käufer vorsichtig sein, da sie an die Entscheidungen des Insolvenzverwalters gebunden sind.

Die Mitarbeiter des Unternehmens sind am stärksten von dieser Ankündigung betroffen. Die Arbeiterkammer (AK) Tirol wird in Kürze Betriebsversammlungen abhalten, um die betroffenen Arbeitnehmer umfassend zu informieren. AK-Experten raten Kunden zur Vorsicht beim Einkauf, da der Insolvenzverwalter grundsätzlich das Recht hat, Verträge einzuhalten oder von ihnen zurückzutreten. Kundinnen und Kunden haben kein Wahlrecht und müssen die Entscheidung des Insolvenzverwalters in der Regel akzeptieren.

Das Land Tirol hat bereits Hilfe für die betroffenen Mitarbeiter angekündigt. In Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern, dem Arbeitsmarktservice (AMS) und der Arbeitsmarktförderungs GmbH (amg-tirol) werden Maßnahmen erarbeitet, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen. Landeshauptmann Anton Mattle versprach allen Betroffenen, die Hilfe benötigen, Unterstützung zu bieten.