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Finalpleite

Nach Finalpleite: Argentinien-Star stößt Spanier um

Nach Finalpleite: Argentinien-Star stößt Spanier um
(FOTO: EPA / RONALD WITTEK)
3 Min. Lesezeit |

Argentinien verliert nicht nur das WM-Finale – nach dem Schlusspfiff sorgt ein Star der Albiceleste auch noch für hässliche Szenen.

Spanien ist neuer Fußball-Weltmeister. Die Iberer setzten sich im Finale der WM 2026 gegen Titelverteidiger Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung durch – und entthronten damit Lionel Messi und seine Mannschaft. Doch neben dem sportlichen Triumph der Spanier sorgte vor allem eine Szene nach dem Abpfiff für Gesprächsstoff.

Während die spanischen Ersatzspieler bereits zum Jubellauf ansetzten, geriet Leandro Paredes in den Mittelpunkt. Der argentinische Mittelfeldspieler stieß Spaniens Gavi zu Boden und löste damit eine kurze Rudelbildung aus. Ausgerechnet nach einem ohnehin bitteren Finalabend für Argentinien wurde Paredes damit zum Symbol für den Frust der unterlegenen Südamerikaner.

Hässliche Szenen nach Abpfiff

Die Situation wirkte wie ein emotionaler Kontrollverlust nach 120 intensiven Minuten. Spanien wollte feiern, Argentinien musste die Enttäuschung verarbeiten – und Paredes lieferte den unschönen Schlusspunkt. Internationale Medien berichteten von hitzigen Szenen unmittelbar nach dem Ende des Spiels.

Sportlich hatte Argentinien an diesem Abend ohnehin kaum Argumente auf seiner Seite. Die Mannschaft von Lionel Scaloni fand offensiv praktisch nie richtig ins Spiel. Statt eines offenen Schlagabtauschs der Superstars entwickelte sich ein Finale, in dem Spanien über weite Strecken aktiver, klarer und gefährlicher auftrat.

Argentinien offensiv harmlos

Besonders auffällig war die geringe Offensivgefahr des Titelverteidigers. Argentinien blieb lange ohne nennenswerten Abschluss und konnte Spaniens Torhüter Unai Simón kaum ernsthaft prüfen. Erst tief in der Verlängerung kam die Albiceleste überhaupt zu einer gefährlicheren Offensivaktion – zu spät, um das Spiel noch zu drehen.

Spanien hingegen blieb geduldig, kontrollierte große Teile des Finales und belohnte sich schließlich in der Verlängerung. Ferran Torres erzielte den entscheidenden Treffer und machte Spanien damit zum Weltmeister.

Messi bleibt ohne Happy End

Für Lionel Messi endete das Turnier damit ohne den erhofften letzten großen Triumph. Der argentinische Superstar blieb im Finale blass und konnte dem Spiel nicht mehr jene Magie geben, die ihn über Jahre geprägt hatte. Auch seine Torflaute in der entscheidenden Turnierphase setzte sich fort.

Am Ende blieb für Argentinien ein bitterer Abend: sportlich unterlegen, offensiv kaum sichtbar – und nach dem Abpfiff auch noch mit Bildern, die den Schmerz der Niederlage zusätzlich verstärkten.

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KO KOSMO-Redaktion
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