Mit 233 km/h raste ein 18-Jähriger über die S36 – sein Führerschein ist weg, sein neues Auto beschlagnahmt. Die Probezeit endete abrupt.
Ein 18-jähriger Fahranfänger wurde in der Nacht zum 29. August 2025 mit extremer Geschwindigkeitsüberschreitung auf der S36 erwischt. Der junge Mann aus dem Bezirk Murtal raste mit 233 km/h über die Schnellstraße, als er gegen 21:34 Uhr im Bereich Spielberg ins Visier einer Zivilstreife geriet.
Die Polizeibeamten nahmen umgehend die Verfolgung auf. „Im Zuge der Nachfahrt konnte mittels geeichter Messung eine Höchstgeschwindigkeit von 233 km/h festgestellt werden“, berichtet die Landespolizeidirektion Steiermark.
📍 Ort des Geschehens
Extreme Überschreitung
Auf der S36 Murtal Schnellstraße gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Mit 233 km/h überschritt der Temposünder das Limit damit um mehr als 100 km/h – eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 103 km/h.
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Führerschein weg
Nach erfolgreicher Anhaltung des Wagens zogen die Beamten den Führerschein des Temposünders ein. Zusätzlich ordnete die Sicherheitsbehörde die vorläufige Beschlagnahme des Fahrzeugs an.
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Probeführerscheinbesitzer geständig und gab an, das Auto erst am Vortag erworben zu haben.
„Er habe die Geschwindigkeit ‚austesten‘ wollen“, so die Polizei.
Schwere rechtliche Konsequenzen
Bei extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen dieser Größenordnung kann die zuständige Behörde gemäß österreichischem Verwaltungsrecht das Fahrzeug vorläufig beschlagnahmen. Der 18-Jährige muss nun mit einer Anzeige und weiteren verwaltungsrechtlichen Konsequenzen rechnen.