Sekunden entschieden über Leben und Tod: ORF-Korrespondent Wehrschutz überlebte in der Ukraine nur knapp einen Drohnenangriff auf seinen Kleinbus.
ORF-Korrespondent Wehrscutz entging in der Ukraine nur knapp dem Tod, als eine Drohne sein Fahrzeug traf. Ein Video dokumentiert den dramatischen Vorfall, bei dem eine mit Sprengstoff beladene Drohne, die eigentlich für Panzer konzipiert war, in den Motorblock des Kleinbusses einschlug. Die Wucht der Explosion ließ Splitter durch das gesamte Fahrzeug fliegen und hinterließ massive Beschädigungen am Fahrzeug.
Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagvormittag nahe Nowosjolowka in Konstantinowka. Wehrscutz befand sich mit zwei Mitarbeitern einer ukrainischen Hilfsorganisation und einer spanischen Journalistin im Fahrzeug. In einer Linkskurve warnte plötzlich einer der Mitfahrer vor Gefahr und forderte alle zum sofortigen Verlassen des Fahrzeugs auf.
⇢ Kriegsverbrechen gehen weiter – Schwindet die Solidarität in Osteuropa
Dramatische Rettung
Der Fahrer bremste umgehend, woraufhin die Gruppe das Auto verließ – Sekunden bevor die Drohne einschlug. Wehrscutz erkannte sofort die Bedrohung. Nach eigener Aussage verdankt der ORF-Korrespondent sein Leben jenem Mitarbeiter der Hilfsorganisation, der die Gefahr erkannte und Alarm schlug.
Nach dem Vorfall setzte Wehrscutz seine Reise nach Kiew fort, nachdem er zunächst seine Familie kontaktiert hatte. Seine Tochter Michaela sprach von “fünf Schutzengeln”, während seine Ehefrau bereits eine ungute Vorahnung gehabt und schlecht geschlafen hatte.
ORF-Kriegsreporter Christian #Wehrschütz entkommt nur knapp dem Tod: Eine russische Drohne greift sein Auto nahe Kostjantyniwka an – Sekunden vor dem Einschlag springen alle Insassen heraus. Niemand verletzt, doch das Fahrzeug ist zerstört. Der Krieg wird immer näher.#Ukraine pic.twitter.com/eozlFSUVYH
— Make Germany Great Again (@Great_GER_Again) November 8, 2025
Wiederkehrende Gefahr
Für Wehrscutz war es nicht die erste lebensbedrohliche Situation während seiner Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet. Vor drei Jahren überlebte er einen russischen Raketenangriff auf ein Hotel, in dem er übernachtet hatte. Damals wie heute war ihm das Risiko seiner Tätigkeit bewusst, doch die extreme Gefahr, in die er geriet, hatte er nicht vorausgesehen.
Folge uns auf Social Media!














