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INTERVIEW

Peter Jagsch: „Die U5 wird die Nutzung des öffentlichen Verkehrs für viele attraktiver machen“

Peter Jagsch: „Die U5 wird die Nutzung des öffentlichen Verkehrs für viele attraktiver machen“
(Foto: Igor Ripak)
5 Min. Lesezeit |

Seit 2016 wird bei Manner die Abwärme aus dem Backprozess in das lokale Fernwärmenetz eingespeist und für Heizung und Warmwasser verwendet. Wie profitieren die Haushalte und Betriebe in Hernals und Ottakring konkret von dieser Initiative, und können Sie uns mehr über die Auswirkungen der „Schnitten-Heizung” auf diese 600 Haushalte und Betriebe erzählen?


Ein sehr gutes Beispiel für erneuerbare Energie und energieeffiziente Wärmeversorgung liefert die „Schnitten-Heizung” der Mannerfabrik, wo seit 2016 die vorhandene Abwärme der Waffelöfen wieder in den Wärmekreislauf eingespeist und damit nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern für Heizung und Warmwasser verwendet wird. Je mehr Abwärme in Wien nutzbar gemacht wird desto umweltfreundlicher, unabhängiger und damit auch preisstabiler wird die Fernwärme. 2030 soll bereits mehr als die Hälfte der Fernwärme aus erneuerbaren Quellen kommen und bis 2040 will Wien Energie die Fernwärme gänzlich aus erneuerbaren Energien erzeugen. In Hernals sind einige Betriebe ansässig, deren Wärme-Potenzial noch verwertet werden könnte, um die Fernwärme klima- und umweltfreundlicher zu nutzen.

„Ein sehr gutes Beispiel für erneuerbare Energie und energieeffiziente Wärmeversorgung liefert die ‛Schnitten-Heizung’ der Mannerfabrik.”

Welches Yugo-Lokal besuchen Sie am liebsten im 17. Bezirk?


Ich besuche gerne die Café Bar Laby in der Ottakringer Straße. Da lässt es sich bei gutem Kaffee gemütlich Beisammensitzen und plaudern, entweder geschäftlich, oder privat nach der Arbeit.

Angesichts der Tatsache, dass Bezirke Partnerschaften mit anderen Städten weltweit haben, wie Hernals zum Beispiel mit der Stadt Fuchu in Japan, planen Sie vielleicht eine Partnerschaft mit einer Stadt auf dem Balkan?


Bis jetzt ist leider niemand mit einem diesbezüglichen Wunsch an mich herangetreten. Aktuell habe ich daher keine zusätzliche Bezirks-Partnerschaft ins Auge gefasst. Aber ich bin gerne für Vorschläge und internationale Zusammenarbeit offen.

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KO KOSMO-Redaktion
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