Ein abruptes Bremsmanöver wurde einer 26-jährigen deutschen Audi-Fahrerin auf der Russenstraße nahe Thalgau zum Verhängnis. Bei dem Versuch, eine Kollision zu umgehen, kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden VW-Transporter. Die feuchten Straßenverhältnisse und plötzlich einsetzender Graupelschauer dürften die schwierige Verkehrslage zusätzlich beeinflusst haben. Sowohl die Lenkerin als auch ihre zwei Mitfahrer, darunter ein 2-jähriges Kind, erlitten Verletzungen. Die Polizei bestätigte, dass alle Beteiligten negativ auf Alkohol getestet wurden.

Ausweichmanöver
Ausgangspunkt der Tragödie war eine leichte Rechtskurve auf der Strecke von Hof nach Thalgau. Ein vorausfahrendes Fahrzeug bremste ab, was die Audi-Fahrerin zu einem Ausweichmanöver veranlasste. Die Situation verschärfte sich dramatisch, als sie dabei den entgegenkommenden VW-Transporter übersah. Der Zusammenprall war so heftig, dass der Audi ins angrenzende Feld geschleudert wurde und beide Fahrzeuge erheblichen Schaden nahmen.
Hilfeleistung und Schadensermittlung
Die Rettungskräfte, darunter die Freiwillige Feuerwehr Thalgau, eilten umgehend zum Unfallort. Die 26-jährige Lenkerin, ihr Beifahrer und das zweijährige Kind wurden dabei unbestimmten Grades verletzt. Die Rettung brachte sie ins Universitätsklinikum Salzburg. Der 42-jährige Lenker des Transporters kam mit leichten Blessuren davon. Die Einsatzkräfte arbeiteten gegen die Widrigkeiten des Wetters an, während sie die Unfallstelle sicherten und für den Verkehr wieder freimachten. Die Fotos der Feuerwehr zeigen die chaotischen Wetterbedingungen zum Unfallzeitpunkt.
Warnung an die Autofahrer
Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren, die plötzlich wechselnde Wetterverhältnisse und nicht vorhersehbare Verkehrssituationen bergen können. Die Polizei nutzt diesen Anlass, um Autofahrer zu erhöhter Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit zu mahnen, insbesondere während der Übergangszeiten, in denen Wetterumschwünge keine Seltenheit sind.
