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Queen‘s Gambit: Das ist die Hintergrundgeschichte und sie findet im ehemaligen Jugoslawien statt

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(FOTO: Netflix; iStock)

Obwohl die Geschichte „Queen’s Gambit“ ausgedacht ist, basiert sie auf einer wahren Begebenheit während des Jugoslawienkriegs. Das ist die echte Beth Harmon…

Wer nun auf eine rothaarige Balkanesin mit patriotischem Hintergedanken hofft, wird enttäuscht. Die US-amerikanische Drama-Miniserie von Scott Frank und Allan Schott basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walter Tevis. Diese Geschichte scheint ihre Inspiration im Leben des jungen Amerikaners Robert James Fischer gefunden zu haben.

Er wurde am 9. März 1943 in Chicago, Illinois geboren und galt als cholerische Persönlichkeit. Während seiner Karriere wurde er zum Amerika- und Judenhasser ernannt, sowie für nicht zurechnungsfähig erklärt. Dies schien fast seine Schach-Expertise zu übertrumpfen, denn er war nicht nur ein Wahnsinniger, sondern auch ein Genie.

Der Beginn
In der Netflix-Serie wird fast in voller Länge das Endspiel zwischen der Protagonistin Beth Harmon und ihrem Gegner, dem fiktiven russischen Schachweltmeister Vasily Borgov gezeigt.

Fischer trat im Jahr 1972 gegen den damals amtierenden russischen Weltmeister Boris Spassky an. Damals wurde das Spiel sowohl von den Sowjets wie auch den Amerikanern als medienwirksame Waffe im Kalten Krieg eingesetzt. Damit wurden die beiden Männer instrumentalisiert, um einen fiktiven Krieg zu führen.

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Experten sehen darin eine von der Regierung womöglich kalkulierte Inszenierung. Den Amerikanern soll es darum gegangen sein, die anhaltende Dominanz der Sowjetischen Union im Schachspiel zu beenden.
Fischer besiegte Spassky. Nach dem Sieg zog sich der Gewinner zurück und spielte keine offiziellen Turniere mehr.

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