Der heilige Monat Ramadan hat für Muslime weltweit begonnen. Fasten, Gebet und Wohltätigkeit prägen diese spirituell bedeutsame Zeit.

Der heilige Monat Ramadan, eine Zeit des Friedens, der Vergebung und des Fastens, hat für Muslime weltweit begonnen. Dieser neunte Monat des islamischen Mondkalenders ist von besonderer Bedeutung, da das Fasten eine der fünf Säulen des Islam darstellt und für alle gesunden, volljährigen Muslime, die nicht auf Reisen sind, verpflichtend ist. Versäumtes Fasten muss nachgeholt werden. In diesem Jahr dauert der Ramadan 29 Tage.
Ramadan ist nicht nur eine Zeit des Fastens, sondern auch des Gebets, der Barmherzigkeit und der Vergebung. Es ist der Monat, in dem der Koran vor über 1.400 Jahren offenbart wurde. Gläubige streben danach, den Ramadan als bessere, gesündere und spirituell erneuerte Menschen mit vergebenen Sünden zu verlassen. In vielen Regionen werden während dieser Zeit Ramadan-Pakete mit Grundnahrungsmitteln für Bedürftige zusammengestellt, um ihnen das abendliche Fastenbrechen, das Iftar, zu ermöglichen.
Wohltätigkeit spielt eine zentrale Rolle im Islam und gewinnt während des Ramadan an besonderer Bedeutung, indem Muslime ihre Großzügigkeit und wohltätigen Aktivitäten verstärken. Besonders angesehen ist es, Hungrige zu speisen.
Fastenregeln
Während des Fastens verzichten Gläubige von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang vollständig auf Essen, Trinken und körperliche Freuden. Nach dem Ende des Ramadan wird das Ramadanfest gefeiert, eines der zwei wichtigsten islamischen Feste, das in diesem Jahr auf den 30. März fällt.
Dieses Fest markiert das Ende des heiligen Fastenmonats. Während der dreißig Tage des Ramadans enthalten sich Muslime von Essen, Trinken und sexuellen Kontakten mit ihren Ehepartnern.
Ramadanfest und Traditionen
Nach dem Ramadan beginnt der Monat Schawwal, dessen erste drei Tage das Ramadanfest umfassen. An diesen Tagen ist das Fasten nicht erlaubt. Im islamischen Kalender fällt der Ramadan jedes Jahr auf denselben Tag, aber im gregorianischen Kalender verschiebt sich das Datum, da dieser ein Sonnenkalender ist, während der islamische Kalender auf dem Mond basiert.
Bei den Bosniaken ist es Tradition, sich zum Ramadanfest mit den Worten „Bajram serif mubarek olsun“ (Möge das edle Fest gesegnet sein) zu beglückwünschen, worauf mit „Allah razi olsun“ (Möge Allah zufrieden sein) geantwortet wird.
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