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Einsatz

Razzia in Wien: Illegale Automaten, Schwarzarbeit und Stromdiebstahl

Razzia in Wien: Illegale Automaten, Schwarzarbeit und Stromdiebstahl
FOTO: Gruppe Sofortmaßnahmen
2 Min. Lesezeit |

Illegale Automaten, Schwarzarbeit, erschlichene Energie: Eine Razzia in drei Wiener Bezirken fördert ein breites Spektrum an Verstößen zutage.

Bei einer Schwerpunktaktion gegen illegale Wettaktivitäten haben Wiener Behörden am vergangenen Donnerstag in drei Bezirken zahlreiche Verstöße festgestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Zwischen 2022 und 2024 beschlagnahmte die österreichische Finanzpolizei im Rahmen von 789 Kontrollen illegaler Glücksspiellokale insgesamt 1.047 Glücksspielgeräte, wobei ein erheblicher Teil dieser Einsätze in Wien stattfand.

Die Einsatzkräfte waren in Wien-Ottakring, Wien-Hernals und Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus im Einsatz. Neben der Gruppe Sofortmaßnahmen und der Finanzpolizei waren auch das Landeskriminalamt, das AMS, die Wiener Netze sowie mehrere Magistratsabteilungen an der koordinierten Aktion beteiligt.

Illegale Automaten

In einer Wohnung in Wien-Ottakring stießen die Beamten auf illegal betriebene Glücksspielautomaten sowie auf eine unerlaubte Stromversorgung, die bereits seit mehreren Jahren in Betrieb war. Die Automaten wurden beschlagnahmt, der Strombezug umgehend unterbunden und Anzeigen erstattet.

Nach dem österreichischen Glücksspielgesetz drohen für das Veranstalten oder Organisieren verbotener Ausspielungen Verwaltungsstrafen von bis zu 60.000 Euro. Pro illegalem Glücksspielautomaten können Geldstrafen zwischen 1.000 und 10.000 Euro verhängt werden, bei wiederholten Übertretungen sowie bei mehr als drei Automaten pro Gerät bis zu 30.000 bzw. 60.000 Euro.

Auch in Wien-Hernals und Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus wurden die Einsatzkräfte fündig. In einem Lokal in Wien-Hernals betrieben Unbekannte im Hinterzimmer illegales Glücksspiel und bezogen dabei Gas auf unerlaubtem Weg. In Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus endete der Einsatz mit der Verhaftung eines Schwarzarbeiters wegen Verstößen gegen das Fremdenrecht; darüber hinaus wurden wegen offener Abgabenrückstände Pfändungen durchgeführt. Anzeigen erfolgten zudem wegen Verstößen gegen das Tabak- und Nichtraucherschutzgesetz sowie die Gewerbeordnung.

Klare Warnung

Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, warnte vor den Folgen solcher illegaler Angebote: „Sie können betrügerisch sein und verschaffen sich einen unfairen Vorteil gegenüber jenen Betrieben, die sich an alle Regeln halten.“ Der Einsatz zeige, so Hillerer weiter, dass man Gesetzesverstößen gemeinsam mit anderen Dienststellen „mit aller Entschlossenheit“ nachkomme.

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KO KOSMO-Redaktion
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