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Ermittlungserfolg

Schädelbasisbruch nach Hass-Attacke: Sechs Jugendliche ausgeforscht

Schädelbasisbruch nach Hass-Attacke: Sechs Jugendliche ausgeforscht
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Tritt gegen den Kopf, ein Schädelbasisbruch, wochenlange Behandlung – jetzt stehen sechs Jugendliche im Visier der Ermittler.

Beamte des Kriminalreferats Wien-Ottakring haben nach rund einem Jahr Ermittlungsarbeit sechs Jugendliche als Verdächtige in einem Fall homophober Gewalt identifiziert. Wie die Polizei Wien am Mittwoch mitteilte, handelt es sich um drei Serben, einen Kroaten und zwei Österreicher, die zum Tatzeitpunkt zwischen 16 und 17 Jahre alt waren. Zwei von ihnen sollen gegenüber den Ermittlern ein Geständnis abgelegt haben. Alle sechs wurden auf freiem Fuß wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung angezeigt.

Angriff in Ottakring

Der Vorfall ereignete sich im April 2025: Ein 28-Jähriger und sein Partner wurden von einer Gruppe Jugendlicher zunächst in der U3 homophob beleidigt. Nach dem Aussteigen in Wien-Ottakring verfolgte die Gruppe das Paar bis in die Arnethgasse. Dort trat ein 16-Jähriger dem 28-Jährigen gegen den Kopf und verletzte ihn dabei schwer. Der Mann erlitt einen Schädelbasisbruch und musste wochenlang stationär behandelt werden.

Hartnäckige Ermittlungen

Den entscheidenden Ausgangspunkt für die Ermittlungen lieferten Videoüberwachungsaufnahmen der Wiener Linien. Der zuständige Beamte habe danach, wie Polizeisprecherin Julia Schick gegenüber der APA erklärte, „sehr hartnäckig“ weiterermittelt und wiederholt Personen zur Einvernahme geladen, bis die Identitäten der Verdächtigen feststanden. Schick wies zudem darauf hin, dass der hauptverdächtige 16-jährige Serbe als Kampfsportler um die möglichen Folgen eines solchen Tritts hätte wissen müssen.

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KO KOSMO-Redaktion
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