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Polizei

Schlepper zahlt Benzin nicht und flüchtet vor Polizei

Symbolfoto. iStock/Jean-Marc Pierard
Symbolfoto. iStock/Jean-Marc Pierard

Polizeibeamte aus Halbenrain (Steiermark) nehmen am Dienstagabend einen 40-jährigen Mann fest, der eine syrische Familie mit einem gemieteten Pkw entgeltlich und illegal über die Staatsgrenze schaffen wollte.

Für die Beamten aus Halbenrain (Steiermark) begann alles mit der Fahndung nach einem flüchtigen Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen. Der Fahrer des PKW (türkischer Staatsbürger) fuhr bei einer Tankstelle in Mureck (Steiermark) davon, ohne seine Rechnung zu begleichen. Die Beamten entdeckten das Fahrzeug auf der B66 und gaben dem Lenker ein Signal anzuhalten.

Verfolgungsjagd

Der Fahrzeuglenker ignorierte die Anhalte-Versuche der Beamten allerdings. Man fuhr immer schneller und am Ende entwickelte sich eine Verfolgungsjagt daraus. Dabei Versuchte der PKW-Lenker mehrfach die Polizisten von der Fahrbahn abzudrängen. Das Tempo steigerte sich und die Geschwindelten der beiden Autos erreichten bis zu 180 Stundenkilometer. Die Beamten mussten eine weitere Polizeistreifen zur Unterstützung anfordern.

Straßensperre

Um Hilfestellung zu Leisten, errichteten Polizisten aus Bad Gleichenberg im Ortsgebiet von Haag eine Straßensperre. Als der Flüchtige die Sperre wahrnahm, wendete er den PKW und fuhr in Richtung Feldbach. Dort waren bereits zwei Polizeistreifen aus Feldbach mit einer Straßensperre befasst. Dort konnte das flüchtige Fahrzeug angehalten und der Fahrer festgenommen werden.

Syrische Familie

Im Auto befanden sich noch weitere Personen: eine syrische Familie, die dem Schlepper rund 25.000 Euro zahlte, damit er sie über die Grenze führt. Die Familie stellte nun einen Asylantrag und befinden sich in einem Erstaufnahmezentrum. Der 40-jährige türkische Staatsbürger ist geständig wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

Quelle: LPD Steiermark

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