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1800 Meter abgesackt

Schwere Turbulenzen: 1 Toter, 20 Verletzte (FOTOS+VIDEOS)

(FOTO: X)
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Ein Flug von London nach Singapur, durchgeführt von Singapore Airlines, endete tragisch, als das Flugzeug während seiner Route schwere Turbulenzen erlebte.

Die Airline bestätigte, dass auf dem Flug mit einer Boeing 777-300ER eine Person ums Leben kam und weitere Passagiere Verletzungen erlitten. Nach offiziellen Angaben erlag ein 73-jähriger Brite an Bord einem Herzinfarkt, seine Frau wird derzeit im Krankenhaus behandelt.

Ursache des Vorfalls

Das Flugzeug befand sich bereits in der Luft, als es unerwartet in ein Luftloch geriet abrupt an Höhe verlor. Das Flugzeug sackte 6000 Fuß (ca. 1828 Meter) in drei Minuten ab. Die Turbulenzen wurden durch extreme tropische Gewitterstürme in der Nähe des myanmarischen Luftraums ausgelöst.

Dieses Ereignis sorgte an Bord für Chaos und zwang die Crew, in Bangkoks Suvarnabhumi Flughafen eine Notlandung einzuleiten. Passagiere berichteten, dass sie während des Frühstücks von der Crew kaum Vorwarnungen erhielten, bevor das Flugzeug abrupt nach unten fiel, wodurch einige von ihnen „an die Decke geschleudert“ wurden. Einer der Passagiere, Andrew Davies, beschreibt dramatische Momente: „Kaum hatte das Anschnallzeichen geleuchtet und ich mich angeschnallt, stürzte das Flugzeug scheinbar in die Tiefe.“

Gespenstische Szenen und Verwüstungen an Bord

Ein veröffentlichtes Video, aufgenommen in der Kabine der umgeleiteten Maschine, illustriert das Ausmaß der Zerstörung. Das Material zeigt hängende Sauerstoffmasken, verstreute persönliche Gegenstände und Blutspritzer in der gesamten Kabine. Passagiere berichteten von einer „zerstörten Kabine und Blut überall“. Darüber hinaus waren im Video, im Küchenbereich verstreute Lebensmittel und Blutflecken sowohl an der Decke als auch am Boden zu sehen, während das Team der Fluguntersucher am vorderen Teil der Maschine anzutreffen war.

Ermittlungen und medizinische Versorgung laufen

Nach der Notlandung wurden 18 Personen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht, 12 weitere erhielten ambulante Hilfe. Singapore Airlines versicherte in einem Statement auf Facebook, dass alle Passagiere und Crew-Mitglieder untersucht und bei Bedarf behandelt werden. Boeing, der Hersteller der betroffenen 777-300ER, die zum Zeitpunkt des Vorfalls 16 Jahre alt war, äußerte sich ebenfalls zum Unglück. Das Unternehmen betonte, in ständigem Austausch mit Singapore Airlines zu stehen und kondolierte der Familie des verstorbenen Passagiers.

Singapore Airlines und die beteiligten Behörden haben eine gründliche Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.