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Verwüstung

Schwere Unwetter: Tornados in Graz und Norditalien (VIDEOS)

(FOTO: Facebook/Alberto Borsari/Screenshot X)
(FOTO: Facebook/Alberto Borsari/Screenshot X)

Eine Störungszone aus dem Süden brachte am Dienstagabend schwere Unwetter über Teile Österreichs. Besonders betroffen waren der Raum Leoben und Voitsberg in der Steiermark, wo heftige Niederschläge zu Überschwemmungen führten. Auch die Landeshauptstadt Graz erlebte ein seltenes Naturphänomen: Ein kleiner Tornado, bestätigt durch Alexander Podesser, Leiter der Geosphere Steiermark.

Geosphere Austria schlägt Alarm

Die Störungszone, verantwortlich für das ungewöhnliche Wetter, bewegt sich weiter in Richtung Norden. Geosphere Austria, die Behörde für Wetterüberwachung, ließ verlauten, dass die Gewitterintensität in manchen Regionen anhält. Dabei sind besonders östliche Bereiche der Steiermark sowie vereinzelte Zonen im Nordwesten Niederösterreichs unter Beobachtung. Eine zweithöchste Warnstufe signalisiert das Risiko von erheblichen Regenfällen, die potenziell weiteres Unheil in Form von Überschwemmungen anrichten können.

Die Folgen des Sturms

Die Berichte zeichnen ein Bild der Verwüstung: Überflutete Straßen und Keller, umgestürzte Bäume und unterbrochene Stromversorgungen prägten in den vergangenen Stunden das Bild in den betroffenen Regionen. Auch wenn bislang keine Verletzten gemeldet sind, stehen Einsatzkräfte und Hilfsdienste unter Hochdruck, um die Folgen der Unwetter zu bewältigen.

Auch in Norditalien seit Tagen schwere Unwetter

Nahe Mantua führte ein Tornado zu dramatischen Szenen, indem er mehrere Güterwaggons umstürzte und Infrastruktur beschädigte. Der Sturm hinterließ eine Spur der Zerstörung. Dächer wurden abgedeckt, und an vielen Orten kam es zu Überschwemmungen. Glücklicherweise wurden dabei keine Personen verletzt.

Der heutige Tag verspricht eine Fortsetzung des wechselhaften Wetters, mit aufklarenden Wolken am Vormittag und erneuten Gewittergefahren im Laufe des Nachmittags.