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Betrugsmasche

Schwester stirbt“: Fake-Arzt prellt Seniorin um 50.000 Euro

Schwester stirbt“: Fake-Arzt prellt Seniorin um 50.000 Euro
FOTO: iStock/Tero Vesalainen
1 Min. Lesezeit |

Ein Anruf, eine erfundene Notlage – und plötzlich ist das Ersparte weg. Eine Seniorin aus Kufstein erlebte, wie schnell Vertrauen zur Falle wird.

Eine 65-jährige Deutsche, wohnhaft im Bezirk Kufstein, wurde Opfer einer perfiden Betrugsmasche per Telefon. Die Täter riefen am Donnerstag gegen 15 Uhr zunächst bei der Mutter der Frau an, wo sich die 65-Jährige zu diesem Zeitpunkt gerade aufhielt. Am Apparat gab sich ein Mann als Arzt einer Klinik aus und schilderte, die Schwester der Frau leide an einer schwerwiegenden Erkrankung.

Für die notwendige Behandlung werde dringend ein kostspieliges Medikament benötigt.

Massiver Druck

Wie die Polizei mitteilte, bauten die Betrüger im Verlauf des Gesprächs einen derart massiven Druck auf, dass die Frau unverzüglich zu ihrer Wohnung im Bezirk Kufstein fuhr. Dort bereitete sie verschiedene Wertgegenstände für eine angekündigte Übergabe vor. Auch während dieser Vorbereitungen wurde sie telefonisch weiter unter erheblichen Druck gesetzt.

Hoher Schaden

Am Ende übergab die 65-Jährige die Wertsachen an einen bislang unbekannten Abholer. Der entstandene finanzielle Schaden bewegt sich laut Polizei im hohen fünfstelligen Eurobereich.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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KO KOSMO-Redaktion
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