Das neue iPhone Air, Apples bisher dünnstes Smartphone-Modell, hat in ersten Härtetests überraschend gut abgeschnitten. Trotz seiner extrem schlanken Bauweise von nur 5,6 Millimetern zeigt das zusammen mit der iPhone-17-Serie eingeführte Gerät eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit.
Das seit dem 19. September 2025 weltweit verfügbare Gerät wird ausschließlich als eSIM-Variante angeboten und verfügt über ein 6,5 Zoll Display mit Ceramic Shield 2-Schutz, das laut Apple dreimal kratzresistenter als die Vorgängergeneration sein soll.
⇢ Dieses iPhone verbannt SIM-Karten für immer!
Verschiedene Social-Media-Persönlichkeiten haben das Smartphone bereits extremen Belastungsproben unterzogen. Der TikToker Marcus Cupello konnte das Gerät mit bloßen Händen nicht dauerhaft verformen. Selbst unter Zuhilfenahme von Möbelstücken als Hebel blieb das iPhone Air weitgehend unbeschädigt.
In einem seiner Videos ist zu sehen, wie selbst Hammerschläge nur vorübergehende Verformungen verursachen – ein deutliches Knacken ist zwar zu hören, doch das Gerät kehrt anschließend in seine Ausgangsform zurück. In weiteren Versuchen setzte Cupello das Smartphone Werkzeugen, Wasser und sogar einer Lötlampe aus. Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Das iPhone Air ist tatsächlich ziemlich schwer zu verbiegen.“
Extreme Belastungstests
Auch Tech-Blogger Zack Nelson kam zu ähnlichen Ergebnissen. Erst unter extremer Punktbelastung von 98 Kilogramm durch einen Kranwagen traten bleibende Schäden auf. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der verbaute Titan-Rahmen dem Gerät trotz seiner geringen Dicke erhebliche Stabilität verleiht.
Wie sich das iPhone Air allerdings im täglichen Langzeiteinsatz bewährt, bleibt abzuwarten. Während das Air-Modell auch eine beachtliche Kratzfestigkeit aufweist, häufen sich beim iPhone 17 Pro bereits Beschwerden. Nutzer berichten von schnell auftretenden Kratzern auf der Rückseite, die besonders bei dunklen Farbvarianten auffallen.
Bendgate-Vergleich
Die extreme Schlankheit des iPhone Air hatte im Vorfeld Bedenken hinsichtlich seiner Stabilität geweckt. Viele Beobachter befürchteten ein erneutes „Bendgate“ – in Anlehnung an die Probleme des iPhone 6 Plus aus dem Jahr 2014. Damals kursierten kurz nach Markteinführung zahlreiche Berichte über verbogene Geräte, die bereits durch den Druck in der Hosentasche verformt wurden.
Unter dem Hashtag „BendGate“ verbreiteten sich Bilder der beschädigten Smartphones rasant. Obwohl ähnliche Schwachstellen auch bei Konkurrenzprodukten auftraten, blieb der Begriff fest mit Apple verbunden.
Das neue iPhone Air ist mit seinen 5,6 Millimetern nochmals 1,5 Millimeter dünner als das damals 7,1 Millimeter dicke iPhone 6 Plus – scheint aber deutlich robuster konstruiert zu sein. Der Unterschied liegt vor allem in der Materialwahl: Während das iPhone 6 Plus noch über einen Aluminiumrahmen verfügte, setzt Apple beim Air-Modell auf das deutlich stabilere Titan.