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Spritpreisbremse

So wirken sich hohe Spritpreise auf unsere Gewohnheiten aus

So wirken sich hohe Spritpreise auf unsere Gewohnheiten aus
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

**Volle Tanks, leere Kassen: Steigende Spritpreise zwingen immer mehr Österreicher zu drastischen Konsequenzen im Alltag.**

Die steigenden Spritpreise entwickeln sich für viele Österreicherinnen und Österreicher erneut zu einer spürbaren finanziellen Belastung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Johannes Kepler Universität Linz: Demnach passen rund 40 Prozent der Bevölkerung ihre Fahrgewohnheiten aktiv an, um die Ausgaben zu senken.

Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei Haushalten mit geringem Einkommen – dort schränkt nahezu jeder Zweite das Autofahren so weit wie möglich ein.

Geteiltes Echo

Die staatliche Spritpreisbremse stößt in der Bevölkerung auf ein geteiltes Echo. Lediglich 16 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer empfinden sie als echte Entlastung. Weitere 37 Prozent teilen diese Einschätzung zwar grundsätzlich, bewerten die Maßnahme angesichts des tatsächlichen Preisanstiegs bei Benzin und Diesel jedoch als zu gering dimensioniert.

Für 31 Prozent macht sich die Preisreduktion im täglichen Leben kaum bemerkbar, während 16 Prozent die Spritpreisbremse generell für nicht zielführend halten.

Breites Maßnahmenspektrum

Um den Tankkosten entgegenzuwirken, greifen viele auf ein breites Spektrum an Maßnahmen zurück: gedrosseltes Tempo auf der Straße, Einkäufe über das Internet statt Fahrten in Einkaufszentren, die Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten sowie der Wechsel auf öffentliche Verkehrsmittel.

Die Aussichten werden dabei von der Mehrheit pessimistisch eingeschätzt: Drei Viertel aller Autofahrerinnen und Autofahrer gehen davon aus, dass die Spritpreise in nächster Zeit weiter steigen werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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