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"… sonst schieß’ ich"

Soldat bedrohte Kameraden mit geladener Waffe

Soldat bedrohte Kameraden mit geladener Waffe
(FOTO: flickr.com/Bundesheer)
2 Min. Lesezeit |

Die tragischen Geschehnisse in der Flugfeldkaserne Wiener Neustadt, bei denen der Rekrut Konstantin D. vor einem Jahr eine tödliche Bedrohung darstellte und schließlich erschossen wurde, sind noch in schmerzlicher Erinnerung.

Nun sorgt ein weiterer Vorfall an einem Heeresstützpunkt in Niederösterreich für Aufsehen.

Gefährliche Drohung im Wachzimmer

Im Dezember 2023 kam es zu einem beunruhigenden Zwischenfall: Ein junger Grundwehrdiener richtete ein geladenes Gewehr durch das Sichtfenster eines Wachzimmers auf einen anderen Soldaten und drohte: „Mach die Türe auf, sonst schieß ich auf dich.“ Zwei Tage zuvor soll derselbe Soldat ein Klappmesser ausgeklappt und mit der rechten Hand Stichbewegungen in Richtung eines Kameraden gemacht haben, während er diesen mit der linken Hand umarmte. Glücklicherweise blieb bei beiden Vorfällen niemand verletzt.

Ermittlungen und Gerichtsverfahren

Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf, nachdem das Opfer in „Furcht und Unruhe“ versetzt worden war. Der Vorfall mündet in einem Gerichtsprozess wegen schwerer Nötigung und gefährlicher Drohung.

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Der Prozess gegen den Beschuldigten, der aufgrund seines Alters noch unter das Jugendstrafrecht fällt, beginnt am Montag vor dem Wiener Landesgericht. Da die Zuständigkeit nach dem Wohnort des Angeklagten und nicht nach dem Tatort geregelt wird, findet die Verhandlung in Wien statt. Die Unschuldsvermutung bleibt bis zum rechtskräftigen Urteil bestehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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