Mehr Sicherheit für 220.000 Wiener Haushalte: Die Stadt startet ein umfassendes Schutzprogramm gegen unsichtbare Gefahren in den eigenen vier Wänden.
Wiener Wohnen rüstet sämtliche Gemeindewohnungen mit Sicherheitsmeldern aus. Ab kommender Woche beginnt die Installation von Rauch- und Kohlenmonoxidmeldern in allen rund 220.000 Wohneinheiten, die bislang noch nicht damit ausgestattet sind. Die Montage erfolgt für die Bewohner kostenfrei und wird schrittweise ab Dezember umgesetzt. In Neubauten sind entsprechende Warngeräte bereits standardmäßig vorhanden.
Je nach Wohnungssituation werden neben Rauchmeldern auch spezielle Detektoren für Kohlenmonoxid (CO) angebracht. Die Umsetzung startet in Wien-Favoriten, Wien-Meidling und Wien-Liesing. Bewohner erhalten vorab eine Benachrichtigung und können selbst bestimmen, wann die Montage stattfinden soll.
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Funktionsweise der Melder
Die installierten Rauchmelder sind so konzipiert, dass sie auf kleinste Rauchpartikel in der Luft reagieren und bei tatsächlicher Rauchentwicklung Alarm schlagen. Alltägliche Phänomene wie Wasserdampf oder gelegentlicher Zigarettenrauch lösen hingegen keinen Alarm aus. Die CO-Melder überwachen kontinuierlich die Konzentration des gefährlichen Kohlenmonoxids – eines Gases, das weder sichtbar noch riechbar ist und besonders bei defekten oder mangelhaft gewarteten Gasgeräten entstehen kann.
Die Warngeräte werden an der Decke befestigt und geben bei Gefahr ein deutlich hörbares Alarmsignal ab. Für eine zuverlässige Funktionsweise ist eine regelmäßige Überprüfung notwendig.
Das Montagepersonal wird den Bewohnern die korrekte Handhabung und Wartung der Geräte bei der Installation erläutern.
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