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Eskalation

Straßenbahn-Fahrer rammt Fußgänger – mit Absicht (VIDEO)

Straßenbahn-Fahrer rammt Fußgänger – mit Absicht (VIDEO)
FOTO: Screenshot TikTok
2 Min. Lesezeit |

Ein TikTok-Video sorgt für Aufregung und hat die Dresdner Polizei auf den Plan gerufen. Die Aufnahmen zeigen eine gefährliche Situation auf der Königsbrücker Straße in Dresden: Ein Fußgänger bewegt sich demonstrativ auf den Straßenbahngleisen, während hinter ihm eine Tram fährt. In der Folge beschleunigt der Straßenbahnfahrer und erfasst den Mann.

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Polizeisprecher Lukas Reumund bestätigt: **„Wir kennen das Video seit Donnerstagnachmittag und ermitteln jetzt gegen beide Beteiligte. In beiden Fällen wegen Nötigung im Straßenverkehr.“** Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 28. November, wobei die Identität der beteiligten Personen bislang nicht festgestellt werden konnte.

## **Konsequenzen für Fahrer**

Die Dresdner Verkehrsbetriebe reagierten schnell, nachdem ihnen die Aufnahmen am Wochenende zuvor zugespielt worden waren. Nach einer Befragung des Fahrers zum Vorfall wurde das **Arbeitsverhältnis beendet**. DVB-Sprecher Christian Schmidt erklärt dazu: „Nachdem der Fahrer zum Vorfall befragt wurde und den Hergang bestätigte, wurde entschieden, sich von ihm zu trennen.“

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Schmidt unterstreicht, dass das Verhalten des Fahrers nicht zu rechtfertigen sei und die Kündigung daher die unvermeidbare Konsequenz darstellte. Die Beweggründe des Fußgängers für sein provokatives Verhalten auf den Gleisen bleiben rätselhaft. Auf den Videoaufnahmen ist zu sehen, wie er auf den Schienen läuft, bevor der Straßenbahnfahrer kurz darauf beschleunigt.

## **Frühere Kontroverse**

Laut BILD-Informationen hatte der nun entlassene Fahrer bereits vor einigen Monaten für Empörung in sozialen Medien gesorgt. Auf einem Foto vom Sommerfest der Dresdner Verkehrsbetriebe trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift **„Division Sachsen“ – ein Kleidungsstück, das in rechtsextremen Kreisen beliebt ist**. Damals wurde öffentlich hinterfragt, warum bei der Veranstaltung niemand auf diese problematische Bekleidung reagiert hatte.

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KO KOSMO-Redaktion
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