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Studie zeigt: Fahrer dieser Automarke verursachen die meisten Unfälle

Symbolbild (FOTO: iStockphoto)

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Automarke und der Häufigkeit der gebauten Unfälle? Vermutlich. Jedenfalls, wenn man sich die Unfall-Statistiken anschaut.

Grundsätzlich ist natürlich jeder Fahrstil und auch jeder Fahrer einzigartig. Doch, wenn man einen Blick in die Statistik der Generali-Kfz-Versicherung wirft, so lässt sich erkennen, dass die Automarke eines Herstellers besonders häufig als Verursacher in Unfälle verwickelt ist. Die Generali hat 270.000 Schäden in Deutschland ausgewertet.

Laut einer Statistik der Generali-Kfz-Versicherung, muss die Haftpflichtversicherung am häufigsten bei BMW-Fahrern einspringen. In ihrem aktuellen Karambolage-Atlas zählt das Unternehmen 5,5 Haftpflicht-Schäden pro 100 Versicherten. Gegenüber dem Durchschnitt von 9,1 Schäden pro Fahrzeughalter, verzeichnen BMW-Fahrer zudem eine Schadenhäufigkeit von 14,4 Prozent pro Fahrzeug. Sprich: Ein einzelner BMW ist im Schnitt 14,4% in einen Unfall verwickelt.

Damit werden Lenker der bayrischen Automarke mit dem Slogan „Freude am Fahren“ gewissermaßen ihrem Image gerecht. Denn BMW-Fahrer werden häufig als „aggressiv“ im Straßenverkehr beschrieben. Was natürlich nicht heißt, dass jeder BMW-Lenker ein aggressiver Autofahrer ist. Und welche Marken belegen die restlichen Stockerlplätze?

Knapp hinter BMW folgt eine weitere bayerische Marke: Audi-Fahrer kommen auf eine Quote von 5,4 Prozent. Bei den Schäden pro Fahrzeug kommt die Marke ebenfalls auf Stockerlplatz 2: Mit 14,1 Prozent haben Audi-Besitzer dieses Mal sogar die Mercedes-Fahrer hinter sich gelassen.

Der Abstand zwischen den Stockerlplätzen und dem Rest ist deutlich: Bei Toyota- und Fiat-Fahrern kommt es zu 3,7 beziehungsweise 3,6 Haftpflichtschäden pro 100 Autos. Auf dem letzten Platz der 10 betrachteten Automarken liegt Skoda: Mit einer Schadenhäufigkeit von 4,0 Prozent sind diese Autofahrer offenbar am vorsichtigsten unterwegs.

Geschlechtervergleich
Vielleicht etwas überraschend: Die Schadenhäufigkeit unterscheidet sich zwischen den Geschlechtern nur minimal. Konkret war 2019 jeder elfte männliche Fahrzeughalter von einem Schaden betroffen (Schadenhäufigkeit: 8,6 Prozent), bei den Frauen war es jede zehnte (10,1 Prozent).

Die meisten aller Schäden werden durch Fahrzeuge mit einer Leistung zwischen 101 und 150 PS (46,2 Prozent) und von 151 bis 200 PS (16,7 Prozent) verursacht. Etwas mehr als ein Viertel (26,7 Prozent) aller Schäden entfallen an Autos bis zu 100 PS Leistung.

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