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Sturmschäden

Tausende Haushalte ohne Strom: Wintereinbruch trifft mehrere Bundesländer

Tausende Haushalte ohne Strom: Wintereinbruch trifft mehrere Bundesländer
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Sturmböen, Stromausfälle, Brände: Ein Wintersturm trifft drei Bundesländer gleichzeitig – und die Lage spitzt sich weiter zu.

Ein heftiger Wintersturm hat in der Nacht auf Freitag weite Teile des Burgenlands, Kärntens und der Steiermark erfasst und erhebliche Schäden hinterlassen. Tausende Haushalte blieben ohne Stromversorgung, die Feuerwehren absolvierten Dutzende Einsätze. Allein im Burgenland rückten die Einsatzkräfte rund hundert Mal aus.

In Kärnten verloren etwa 4.500 Haushalte ihren Stromanschluss, nachdem Bäume auf Leitungen gestürzt waren – in einigen Fällen kam es dabei sogar zu Bränden. In der Steiermark waren Freitagfrüh rund 2.000 Haushalte von der Versorgung abgeschnitten.

Kärnten am stärksten betroffen

Am stärksten betroffen waren die Bezirke Spittal an der Drau, St. Veit an der Glan sowie zuletzt auch Wolfsberg – und die Lage verschlechterte sich weiter. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich schwierig, wie Robert Schmaranz von Kärnten Netz gegenüber der APA erklärte: „Unsere Monteure sind ausgerückt, aber es ist gar nicht überall möglich zu arbeiten, weil es einfach zu gefährlich ist. Wir müssen schauen, wie sich die Lage entwickelt.“

In Radenthein im Bezirk Spittal an der Drau mussten die Feuerwehren zu gleich zwei Brandeinsätzen ausrücken, nachdem Bäume auf Hochspannungsleitungen gefallen waren. Aus weiten Teilen Kärntens, darunter auch aus dem Bezirk Völkermarkt, wurden zudem vereinzelte Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume gemeldet.

Einsätze im Burgenland

Im Burgenland verzeichnete die Landessicherheitszentrale bis 8.00 Uhr morgens rund hundert Feuerwehreinsätze infolge von Sturmschäden und kleineren Unfällen. Auf dem Sieggrabener Sattel auf der Burgenland-Schnellstraße S 31 im Bezirk Mattersburg kollidierten im Frühverkehr sieben Fahrzeuge auf schneebedeckter Fahrbahn, drei Personen erlitten dabei leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte waren vor allem damit beschäftigt, Fahrbahnen freizuräumen, in Straßengräben feststeckende Fahrzeuge zu bergen und von Dächern abgerissene Abdeckungen zu sichern.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Süden des Landes, insbesondere im Bezirk Oberwart. Auch in der Steiermark kam es Freitagfrüh zu Stromausfällen – laut Energie Steiermark waren rund 100 Trafostationen und etwa 2.000 Haushalte betroffen, vorwiegend in der Oststeiermark. Als Hauptursache galten umgestürzte Bäume, die durch Sturmböen mit Spitzen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde zu Fall gebracht worden waren.

Energie Steiermark warnte: „Im Laufe des Tages kann es aufgrund der anhaltenden Wetterlage weiterhin zu Unterbrechungen kommen.“

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KO KOSMO-Redaktion
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