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4.768 KONTROLLEN

Tödliches Spielzeug im Wert von 16 Mio. Euro beschlagnahmt

(FOTO: Twitter/@Europol)

Fahnder der Europol zogen in drei Monaten insgesamt fünf Millionen gefälschte Spielzeuge aus dem Verkehr, die zum Teil lebensbedrohlich waren.

Was Kinderherzen normalerweise höherschlagen lässt, hätte zur echten Lebensgefahr werden können: Bei einer Europol-Operation namens „Ludus“ zogen Fahnder weltweit in nur drei Monaten fünf Millionen gefälschte Spielzeuge aus dem Verkehr. Der Gesamtwert der Fake-Waren, die man online Bestellen konnte: 16 Millionen Euro. Auch heimische Zollbeamte waren bei der Aktion dabei.

„Ernsthafte Gesundheitsrisiken für Kinder“
4.768 Kontrollen in insgesamt 24 Ländern, 44.127 Laboruntersuchungen und elf Verhaftungen gelangen den Europol-Beamten bei ihrer Operation. Vor allem hinsichtlich der Gesundheit von Kinder war die dreimonatige Operation „Ludus“ ein voller Erfolg.

Die Europol schaffte es Millionen gefälschte Spielzeugartikel im Wert von 16 Millionen Euro sicherzustellen, die zu Spottpreisen im Netz angeboten wurden. Doch den Fahndern gelang es gerade noch rechtzeitig die Produktpiraten aus dem Verkehr zu ziehen, wie Europol-Chefin Catherine de Bolle bestätigt: „Fast alle gefälschten Waren stellten ernsthafte Gesundheitsrisiken für Kinder dar.“

„Wir wollen alle Netzwerke zerschlagen“
So stellten Beamte in Spanien 5.000 Plastikprodukte sicher, die hochgiftige Chemikalien enthielten. Bei fast 3.000 in Italien beschlagnahmten Modellautos drohte außerdem erhöhte Erstickungsgefahr. Auch rot-weiß-rote Zollfahnder waren im „Ludus-Einsatz“: „In vielen Ländern laufen aber noch Ermittlungen. Wir wollen alle Netzwerke zerschlagen“, so Catherine de Bolle. Sie appelliert an die Eltern, bei Billig-Angeboten im Internet ganz besonders genau hinzusehen.

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