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Verkehrschaos

Verkehrsinfarkt droht: Zwei Mega-Baustellen legen Wien lahm

Verkehrsinfarkt droht: Zwei Mega-Baustellen legen Wien lahm
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ab Dienstag müssen Wiener Autofahrer mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Gleich zwei neue Baustellen auf wichtigen Verkehrsadern werden den Verkehrsfluss in Wien massiv einschränken. Der ÖAMTC warnt bereits vor einer besonderen Belastungsprobe für alle Verkehrsteilnehmer.

Auf der Vorderen Zollamtsstraße starten umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Tunneldecke der U4-Trasse. Parallel dazu führen die Wiener Netze notwendige Instandsetzungsarbeiten an Schächten durch. Die Straße wird daher im Abschnitt zwischen der Radetzkybrücke/Urania und der Kleinen Marxerbrücke/Marxergasse gesperrt.

Wer Richtung Heumarkt unterwegs ist, muss die Umleitung über Uraniastraße und Stubenring in Kauf nehmen. In Richtung Donaukanal bleiben immerhin zwei Fahrstreifen befahrbar. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis September 2026 andauern.

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Ringstraße unter Druck

Die ohnehin stark frequentierte Ringstraße wird durch diese Maßnahmen zusätzlich belastet. Der ÖAMTC rechnet in diesem Bereich mit deutlich mehr Verkehr, was besonders bei Ringsperren zu massiven Staubildungen führen könnte. Auch auf der Vorderen Zollamtsstraße Richtung Urania werden Verzögerungen erwartet, da hier ein Fahrstreifen wegfällt.

Eine zweite Baustelle verschärft die Situation zusätzlich: Ab 3. Februar werden wegen U-Bahn-Arbeiten sowohl am Inneren als auch am Äußeren Margaretengürtel Fahrstreifen verschwenkt und teilweise gesperrt. Zwischen Kriehubergasse und Geigergasse wird die rechte Fahrspur auf die Nebenfahrbahn des Inneren Margaretengürtels umgeleitet, während die linke Spur auf die Hauptfahrbahn des Äußeren Margaretengürtels geführt wird.

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Gürtel-Einschränkungen

Stadtauswärts Richtung Hauptbahnhof werden zwei Fahrspuren auf der rechten Seite der Hauptfahrbahn eingerichtet. In beiden Richtungen stehen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Diese Bauarbeiten sollen Ende März abgeschlossen sein.

Nach Einschätzung des ÖAMTC ist vor allem während der Stoßzeiten mit erheblichen Staus auf dem stark befahrenen Gürtelabschnitt zwischen Matzleinsdorfer Platz und Südtiroler Platz in beiden Fahrtrichtungen zu rechnen.

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KO KOSMO-Redaktion
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