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Verkehrswende

Verkehrswende in Sarajevo: Stadt setzt erstmals auf Elektrobusse!

Verkehrswende in Sarajevo: Stadt setzt erstmals auf Elektrobusse!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Sarajevo modernisiert seinen Nahverkehr – und setzt dabei auf eine Technologie, die in der Stadt bisher völlig fehlte.

Sarajevo steht vor einem historischen Wendepunkt im öffentlichen Nahverkehr: Erstmals werden in der bosnischen Hauptstadt Elektrobusse auf den Straßen fahren. Das Föderale Ministerium für Umwelt und Tourismus hat eine öffentliche Ausschreibung für die Anschaffung entsprechender Fahrzeuge veröffentlicht – die Lieferung ist für 2027 geplant.

Vorgesehen sind fünf Niederflur-Elektrobusse samt Ladeinfrastruktur – entweder sechs Einzellade- oder vier Doppelladestationen – sowie fünf weitere Dieselbusse. Die Beschaffung läuft im Rahmen eines Projekts zur Verbesserung der Luftqualität, konkret über die Komponente zur Förderung emissionsarmen Verkehrs. Begünstigter ist das Verkehrsministerium des Kantons Sarajevo; abgewickelt wird das Verfahren nach den Vergaberegeln der Weltbank, die die entsprechenden Kreditmittel bereitstellt.

Es ist die erste formelle Kooperation dieser Art zwischen dem kantonalen Verkehrsministerium und der Weltbank.

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Neue Straßenbahnen

Parallel dazu soll noch in diesem Jahr ein weiteres Vergabeverfahren eingeleitet werden – diesmal für zusätzliche Straßenbahnen. Bis 2030 ist die Anschaffung von 30 neuen Straßenbahngarnituren geplant, mit dem erklärten Ziel, die gesamte Flotte des öffentlichen Nahverkehrs zu erneuern und auf modernisierter Infrastruktur zu betreiben.

Verkehrsminister des Kantons Sarajevo Adnan Steta verwies auf die bereits erzielten Fortschritte: Zwischen 2021 und 2025 seien 50 neue Fahrzeuge in Betrieb genommen worden, darunter 25 Straßenbahnen und 25 Oberleitungsbusse. Noch heuer kämen weitere 35 Fahrzeuge hinzu – zehn Busse, 15 Minibusse und zehn Oberleitungsbusse.

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„Damit wird der Zeitraum von 2021 bis 2027 insgesamt durch die Anschaffung von 95 neuen Fahrzeugen für den öffentlichen Nahverkehr geprägt sein“, so Steta.

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KO KOSMO-Redaktion
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