32 Jahre lang war sie verschwunden – jetzt ist Christina Maria Plante wieder da. Was hinter ihrem Auftauchen steckt, bleibt vorerst ihr Geheimnis.
Mehr als drei Jahrzehnte nach ihrem spurlosen Verschwinden ist eine US-Amerikanerin, die als Teenager als vermisst gemeldet worden war, lebend aufgefunden worden. Die Polizei von Gila County gab am 1. April in einer Facebook-Mitteilung bekannt, dass die Frau nach 32 Jahren wieder aufgetaucht ist. Den Ermittlern der neu eingerichteten Cold-Case-Einheit gelang der entscheidende Durchbruch mithilfe moderner Technologien und weiterentwickelter Ermittlungsmethoden.
Verschwinden 1994
Über drei Jahrzehnte lang galt Christina Maria Plante aus Arizona als verschwunden. Die damals 13-Jährige verließ am 15. Mai 1994 gegen 12:30 Uhr ihr Elternhaus, um ihren Pferdestall in der Nähe ihres Wohnorts Payson, Arizona, aufzusuchen. Dort traf sie jedoch offenbar nie ein.
Eine umfangreiche Suchaktion wurde damals in die Wege geleitet, an der sich zahlreiche Menschen beteiligten. Trotz jahrelanger Bemühungen der Behörden blieb der Verbleib des Mädchens ungeklärt, bis nun endlich Klarheit geschaffen werden konnte.
Keine Details
Seit ihrer Auffindung wird die heute 44-Jährige nicht länger in der internationalen Vermisstenstatistik der Behörden geführt. Nähere Angaben dazu, wo und unter welchen Umständen sie gefunden wurde und was damals zu ihrem Verschwinden geführt hatte, machen die Behörden derzeit nicht, um ihre Privatsphäre zu wahren.
„Aus Respekt vor Christinas Privatsphäre und ihrem Wohlergehen werden derzeit keine weiteren Details veröffentlicht“, teilte die Polizei mit. „Das Sheriffbüro von Gila County setzt sich weiterhin dafür ein, alle ungelösten Fälle aufzuklären, und bittet jeden, der Informationen zu anderen ungelösten Fällen hat, sich zu melden.“