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CONFERENCE LEAGUE

Viertelfinal-Kracher: Rapid als Favorit gegen Banja Luka

Viertelfinal-Kracher: Rapid als Favorit gegen Banja Luka
FOTO: EPA-EFE/Lukasz Gagulski
3 Min. Lesezeit |

Ein historischer Europacup-Abend für Rapid Wien steht bevor: Im Hexenkessel von Banja Luka entscheidet sich das Schicksal der Hütteldorfer.

Die Spannung im Europacup steigt, und Österreichs Hoffnungen ruhen nun auf den Schultern des SK Rapid Wien. Als einziger verbliebener Vertreter aus der Alpenrepublik steht Rapid im Achtelfinale der Conference League vor einer großen Herausforderung gegen Borac Banja Luka. Dieses Duell könnte sich als Schlüsselspiel erweisen, um den Grundstein für das Weiterkommen zu legen.

Trainer Robert Klauss hat seine Startelf im Vergleich zum überzeugenden 5:0-Erfolg in der Liga gegen Altach auf zwei Positionen verändert. Nikolaus Wurmbrand und Andrija Radulovic rücken in die Startformation, während Matthias Seidl und der kurzfristig verletzte Isak Jansson nicht von Beginn an auf dem Platz stehen. Guido Burgstaller und der im Aufbautraining befindliche Neuzugang Romeo Amane fehlen verletzungsbedingt.

Das ist die mögliche Aufstellung:

Banja Luka: Manojlovic – Kvrzic, Meijers, Carolina, Subic – Nikolov, Grahovac – Kulasin, Savic, Vukovic – Despotovic

Rapid: Auer – Bolla, Cvetkovic, Raux-Yao, Radulovic – Schaub, Sangare, Lu. Grgic, , Beljo -Wurmbrand, Hedl

Nicht zu unterschätzen

Borac Banja Luka ist ein Gegner, den man keineswegs unterschätzen sollte. In der Gruppenphase demonstrierte der Verein aus der Republika Srpska seine Heimstärke mit einem bemerkenswerten Sieg gegen den LASK und einem Unentschieden gegen Panathinaikos. In der Play-off-Runde setzte sich Borac gegen Olimpija Ljubljana durch, was den Respekt des Rapid-Trainers Robert Klauss weckt. „Borac ist eine Mannschaft, die keinen Hurra-Fußball spielt. Sie verteidigen mannorientiert, sind sehr kompakt und diszipliniert“, kommentierte Klauss die Herausforderung vor dem Abflug in die bosnische Stadt Banja Luka.

Herausforderung in Banja Luka

Die Partie am Donnerstagabend im Gradski Stadion, die vor ausverkauften Rängen erwartet wird, könnte eine entscheidende Wendung im Verlauf der Europacup-Saison für die Hütteldorfer darstellen. Rund 900 Rapid-Fans werden ihr Team vor Ort unterstützen. Trotz eines durchwachsenen Jahresauftakts gelang Rapid zuletzt ein eindrucksvoller 5:0-Erfolg gegen Altach, der das Selbstvertrauen vor dem Europacup-Hinspiel stärkt. „Wir haben dadurch Selbstvertrauen getankt und können ein positives Gefühl mitnehmen“, erklärte Klauss, der mit seiner Mannschaft in Banja Luka ein Ergebnis erzielen möchte, das alle Chancen für das Rückspiel in Wien offenlässt.

Ein weiteres spannendes Detail ist die jüngste Veränderung im Management von Rapid. Vor dem wichtigen Achtelfinal-Hinspiel trennte sich der Verein von Wirtschaftsgeschäftsführer Marcus Knipping, dessen Aufgaben nun interimistisch von Steffen Hofmann und Markus Katzer übernommen werden. Diese Entscheidung fiel in einer Phase, in der sich Rapid sowohl sportlich als auch wirtschaftlich neu aufstellen muss.

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Zukunftsaussichten

Sollte Rapid das Achtelfinale erfolgreich meistern, könnten im Viertelfinale Djurgarden aus Schweden oder Paphos aus Zypern warten. Ein potenzielles Aufeinandertreffen mit dem englischen Spitzenklub Chelsea im Halbfinale wäre ein weiteres Highlight dieser Europacup-Saison. Ungeachtet des weiteren Verlaufs der Saison ist der finanzielle Erfolg für die Hütteldorfer bereits gesichert, da UEFA-Prämien in Höhe von etwa zehn Millionen Euro in die Kassen gespült werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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