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Musikwettbewerb

Von Falco-Erbe bis Streaming-Queen: Diese Stars wollen zum Heim-ESC

Von Falco-Erbe bis Streaming-Queen: Diese Stars wollen zum Heim-ESC
FOTO: EPA/GEORGIOS KEFALAS
2 Min. Lesezeit |

Zwölf Künstler, ein Ziel: Die ESC-Bühne in Wien erobern. Nach über 500 Bewerbungen stehen die Finalisten fest, die Österreich 2026 vor heimischem Publikum vertreten könnten.

Der Countdown zum Eurovision Song Contest 2026 läuft, und die Spannung in Österreich steigt. Der ORF hat nun die zwölf Künstler bekanntgegeben, die für die Vertretung Österreichs beim Musikspektakel in Wien in Frage kommen. Die Resonanz auf den Aufruf war beeindruckend: Mehr als 500 Musikschaffende aus allen Teilen des Landes reichten ihre Bewerbungen ein. Nach intensiven Auswahlrunden konnten sich schließlich zehn Solokünstler und zwei Bands in den Livecastings Ende November durchsetzen.

Unter den Finalisten findet sich mit der 25-jährigen Steirerin Anna-Sophie ein bereits etablierter Name der österreichischen Musikszene. Mit ihrem 2023 veröffentlichten Debütalbum, mehreren Radiohits und rund 20 Millionen Streaming-Abrufen hat sie sich bereits eine solide Fangemeinde aufgebaut. Beim ESC möchte sie mit ihrem Song „Superhuman“ punkten. Auch Bamlak Werner aus Kärnten gehört zu den vielversprechenden Kandidaten. Die 24-jährige Gesangstrainerin, die unter dem Künstlernamen Cloudhead in sozialen Netzwerken aktiv ist, will mit ihrem Popsong „We Are Not Just One Thing“ den Sprung auf die internationale Bühne schaffen.

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Musikalische Vielfalt

Das musikalische Spektrum der weiteren Teilnehmer ist breit gefächert: Von Wiener Newcomer Cosmo mit seinem Begleiter Sandro über den Folkpop-Künstler David Kurt bis zur geheimnisvollen Heavy-Rock-Formation Frevd. Die Liste wird vervollständigt durch Julia Steen, die Countrypop-Interpretin Kayla Krystin, die aufstrebende Popkünstlerin Lena Schaur sowie den von Falco inspirierten Wiener Musiker Nikotin. Abgerundet wird das Teilnehmerfeld durch Philip Piller, die Bluesrock-Band Reverend Stomp und die derzeit erfolgreiche Latinpop-Sängerin Tamara Flores, deren Wettbewerbsbeitrag bereits vor dem offiziellen Vorentscheid für Aufsehen sorgt.

Die Songtitel aller Kandidaten wurden zwar veröffentlicht, doch die meisten Beiträge werden erst zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert.

Entscheidungsprozess

Der Auswahlprozess wurde von einem Expertenteam begleitet, darunter die Scouts Eberhard Forcher, Peter Schreiber und Cesar Sampson (42). Letzterer wird gemeinsam mit Alice Tumler durch die TV-Vorentscheidung führen. Die endgültige Entscheidung, wer Österreich beim ESC 2026 repräsentieren wird, fällt im Rahmen des nationalen Auswahlverfahrens in den kommenden Monaten.

Unabhängig vom Ausgang steht bereits fest: Österreich setzt bei seiner ESC-Teilnahme erneut auf musikalische Diversität, künstlerische Qualität und eindrucksvolle Bühnenpräsenz.

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KO KOSMO-Redaktion
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