In einem dramatischen Vorfall, der sich am 23. September 2023 in Feldkirch ereignete, eskalierte ein Streit zwischen zwei Männern aus Nordmazedonien wegen einer Geldschuld in Höhe von 500 Euro zu einer blutigen Auseinandersetzung. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen versuchten Mordes, nachdem er seinen Landsmann mit einem Messer angegriffen hatte. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Die Kontroverse, die zu der verhängnisvollen Auseinandersetzung führte, entbrannte um eine ausstehende Schuld von 500 Euro. Nach Aussagen des Angegriffenen hatte der Täter das Opfer bereits im Vorfeld unter Druck gesetzt, die Geldsumme zurückzuerstatten. Als Antwort darauf drohte das spätere Opfer, die Polizei über Drogengeschäfte des Angreifers zu informieren – ein Schlagabtausch aus Drohungen und Beschimpfungen folgte.
Auf offener Straße attackiert
Die tragischen Ereignisse nahmen ihren Lauf am Jahnplatz in Feldkirch, wo sich die beiden Männer trafen. Mit einem Messer, dessen Klinge 6,5 Zentimeter maß, führte der Angreifer mehrere Stiche aus, von denen das Opfer jedoch die meisten abwehren konnte. Trotzdem erlitt der Angegriffene schwere Verletzungen, darunter Stichwunden im Brustbereich und an der Schulter. Nach der Attacke kollabierte das blutüberströmte Opfer, während es versuchte, den Täter zu verfolgen.
[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]
Juristische Aufarbeitung
Die Polizei konnte den flüchtigen Täter kurze Zeit später in Tatortnähe festnehmen. Während des Prozesses plädierte der Angeklagte auf nicht schuldig und beteuerte, er habe sich lediglich gegen physische Angriffe des Opfers verteidigt. Die Geschworenen konnten dieser Darstellung jedoch nicht folgen und verurteilten den Mann einstimmig wegen versuchten Mordes. Zusätzlich wurde dem Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 500 Euro zugesprochen. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, bleibt die endgültige Entscheidung abzuwarten.