Ein Abschnitt der Pinzgauer Bundesstraße bei Sankt Johann im Pongau verwandelte sich am Montagabend in eine improvisierte Freiluftbar. Allerdings unter weniger erfreulichen Umständen. Gegen 18.51 Uhr verzeichnete die Strecke einen außergewöhnlichen Vorfall. Ein 48-jähriger Lastwagenfahrer aus dem Bezirk St. Johann die Kontrolle über einen Teil seiner Ladung verlor. Ein Malheur, das in einer spontanen Bierverteilungsaktion auf der Straße gipfelte.

Unglück in einer Rechtskurve
Während der Fahrt auf der B311, bekam der Firmen-Lkw in einer Rechtskurve unverhofft mit einem technischen Defekt zu kämpfen. Die linke Bordwand gab nach, vermutlich aufgrund eines Versagens der Verriegelung, was zur Folge hatte, dass Kästen mit Bier ihren Halt verloren und auf die Fahrbahn purzelten. Glücklicherweise waren keine weiteren Fahrzeuge in den Zwischenfall involviert.
Einsatzkräfte schnell vor Ort
Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Johann rückte mit beachtlichem Aufgebot aus, um die Situation zu bewältigen: 22 Feuerwehrleute, unterstützt von fünf Fahrzeugen, waren im Einsatz, um die Straße von der ungewollten Bierladung zu befreien. Die Aufräumarbeiten erstreckten sich über eineinhalb Stunden, in denen die B311 für den Verkehr komplett gesperrt war.
Keine Verletzten
Erleichternd für alle Beteiligten: Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Die prompte Reaktion der Einsatzkräfte und das Glück, dass keine weiteren Verkehrsteilnehmer in den Unfall verwickelt waren, vermieden potenziell gefährlichere Ausgänge. Die genaue Ursache für das Versagen der Verriegelung und damit den Verlust der Ladung wird noch untersucht.